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Psycho­therapeuten erwarten Änderungen im Text des Termin­servicegesetzes

Freitag, 25. Januar 2019

/Khunatorn, stockadobecom

Berlin – Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp), die Deutsche Psychotherapeuten-Vereinigung (DPtV) und die Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten (VAKJP) schätzen die Lage hinsichtlich möglicher Änderungen im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) positiv ein.

„Wir sind zuversichtlich, dass die dem Ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn vorgetragenen Probleme und Vorschläge zum TSVG sorgfältig geprüft und Änderungen in den Formulierungen darin vorgenommen werden“, erklärten Vertreter der drei Verbände heute.

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Sie hatten vor einiger Zeit eine Petition gegen die ‚gestufte und gesteuerte Versorgung‘ für psychisch kranke Menschen auf den Weg gebracht, die von weiteren 28 Berufs- und Fachverbänden der Psychotherapeuten unterstützt wurde. Sie war kürzlich im Petitionsausschuss, im Gesundheitsausschuss und in einer von Bundes­gesund­heitsminister Jens Spahn (CDU) eingeladenen kleinen Runde von Experten.

Den Verbänden zufolge bestand unter Ärzten und Psychotherapeuten Einigkeit darüber, dass die Koordination von Behandlungen, Kommunikation und Vernetzung noch verbessert werden sollen. Welches Modell dazu am geeignetsten erscheint, werde weiter zu diskutieren sein.

„Ein gemeinsam mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem Bundesgesund­heitsministerium abgestimmter Bericht lässt uns erwarten, dass hier ein ernsthafter Wille zur Veränderung besteht“, resümierten die Vertreter.

Sie betonten zudem, dass die wichtigste Maßnahme zur Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung die schon 2015 im Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) zugesagte und immer noch nicht umgesetzte Reform der Bedarfsplanung sei. Nach wie vor fehlten neue Zulassungen für Psychotherapeuten, vor allem im Umland großer Städte, den ländlichen Bereichen und dem Ruhrgebiet. © hil/sb/aerzteblatt.de

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