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Erstmals seit Jahren weniger Fehltage durch psychische Erkrankungen

Montag, 28. Januar 2019

/PeJo, stock.adobe.com

Hamburg – Erstmals seit 2006 ist die Zahl der Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen nach Angaben der DAK-Gesundheit gesunken. Die bei der Kasse versicherten Beschäftigten verzeichneten demnach im vergangenen Jahr 5,6 Prozent weniger Fehltage im Beruf als im Vorjahr, wie die DAK heute in Hamburg mitteilte. Trotzdem liegen psychische Erkrankungen nach wie vor auf Platz drei.

Den größten Anteil an Fehltagen verursachten 2018 Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems wie Rückenschmerzen mit 20,9 Prozent, gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 16 Prozent. Psychische Erkrankungen machten 15,2 Prozent der Fehltage aus. Im Durchschnitt fehlten die Betroffenen dabei 33,7 Tage.

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Unter den psychischen Erkrankungen entfielen die meisten Fehltage auf Depressionen mit rund 93 Tagen je 100 Versicherte – ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent. Aufgrund von Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungs­störungen gab es rund 51 Fehltage je 100 Versicherte. Das war ein leichter Anstieg um vier Prozent.

Insgesamt meldeten sich Deutschlands Arbeitnehmer im vergangenen Jahr etwas häufiger krank als im Jahr zuvor: Der Gesamtkrankenstand stieg laut DAK von 4,1 Prozent auf 4,2 Prozent. Hauptgrund für die vermehrten Krankmeldungen war die starke Grippewelle zu Beginn des Jahres. Für die Analyse wertete das Berliner IGES-Institut die Daten von rund 2,5 Millionen erwerbstätigen Versicherten der Krankenkasse aus. © afp/aerzteblatt.de

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Zoworka
am Montag, 28. Januar 2019, 21:52

Schön und die Statistiken

Nach diesem Artikel entfielen noch nicht einmal 1 Fehltag/Person wegen Depressionen bei N=100; bei den Anpassungsstörungen/schweren Blastungen waren es 0,51 Tage/100 Pat. lt. DAK. Welche Patienten mit welchen Diagnosen konstituieren die 15,2% wievieler Fehltage (in welchem Mittel über welche Patienten hinweg 33,7 Tage)? Um Antwort wird gebeten.
LNS

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