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Ärzteschaft

Crusius bleibt Präsident der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern

Montag, 28. Januar 2019

Andreas Crusius /dpa

Rostock – Andreas Crusius bleibt Präsident der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern. Die Mitglieder der Kammerversammlung wählten ihn vorgestern in Rostock mit 49 Stimmen bei 18 Gegenstimmen. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.

Der 62-jährige Oberarzt der Klinik für Innere Medizin der Universitätsmedizin Rostock steht bereits seit 1990 an der Spitze der Ärztekammer. Damit ist er bundesweit der am längsten amtierende Präsident aller Lan­des­ärz­te­kam­mern.

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Wie Crusius sagte, hat sich in den fast drei Jahrzehnten seit seiner Wahl die Medizin­welt dramatisch geändert. Die Verwaltung und Krankenhausökonomen seien auf Gewinnmaximierung ausgerichtet. Die Ärzte dagegen seien auf ihre Hauptaufgaben beschränkt, dies seien Heilen, Leiden lindern, Sterbende begleiten, Geburtsbegleitung und Prävention.

In seiner neuen Amtszeit wolle er die Interessen der Ärzte aus den unterschiedlichen Sektoren der medizinischen Versorgung vereinen und „gemeinsam voranschreiten“, sagte Crusius.

Als einen Schwerpunkt seiner zukünftigen Arbeit benannte er die Fortsetzung des Kampfes gegen die Kommerzialisierung in der Medizin. Insbesondere der Übernahme von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) durch Kapitalgesellschaften gelte es Einhalt zu gebieten, betonte er.

Die „Verökonomisierung“ sei schädlich für das Klima in den Kliniken, für das Klima zwischen den verschiedenen Berufen im Gesundheitswesen und für die Zukunft des Systems, monierte der Ärztekammerpräsident.

Als Vizepräsidenten wurden Andreas Gibb aus Greifswald und Wilfried Schimanke aus Rostock im Amt bestätigt. Neu gewählt wurden zudem sieben weitere Vorstands­mitglieder. © may/dpa/aerzteblatt.de

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