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Behindertenbeauftragter gedenkt „Euthanasie“-Opfer

Montag, 28. Januar 2019

Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde in Berlin /dpa

Berlin – Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, hat zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zu mehr Achtsamkeit im Umgang mit Menschen mit Behinderungen aufgerufen.

„Mit unserem Gedenken wollen wir an die Opfer der ‚Euthanasie’-Morde und ihre Angehörigen erinnern, aber auch Geschichte als Mahnung begreifen“, sagte Dusel gestern in Berlin. Es sollte denjenigen klar entgegengetreten werden, „die den Nationalsozialismus verharmlosen, relativieren oder gar leugnen, denn damit verhöhnen sie die Opfer“.

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Dusel rief dazu auf, nicht wegzuschauen, sondern solidarisch zu handeln, wenn heute Menschen herabgewürdigt und ausgegrenzt werden. „Inklusion ist für unser demokratisches Gemeinwesen etwas ungeheuer Wichtiges“, mahnte er.

Es gehe um Gleichberechtigung, Respekt und Anerkennung von Vielfalt, es geht auch um soziale Gerechtigkeit. Inklusive Erinnerungskultur sei Teil der deutschen Demokratie. „Lassen Sie uns deshalb weiter daran arbeiten, dass Barrieren in den Köpfen fallen“, so der Bundesbeauftragte. © kna/aerzteblatt.de

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