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Politik

Brandenburg tritt Aktionsbündnis Patientensicherheit bei

Montag, 28. Januar 2019

Behandlungsfehler bei OP
/sudok1, stock.adobe.com

Potsdam – Das Land Brandenburg ist dem Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) beigetreten. Das Netzwerk setzt sich für eine kontinuierliche Verbesserung der Patientensicherheit in Deutschland ein.

Die Stärkung von Patientenrechten und die Sicherheit von Patienten seien ihr „ein großes Anliegen“, sagte Brandenburgs Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij (Linke). Mit der Mitgliedschaft im APS wolle man dafür ein „deutliches Signal“ setzen. Das APS vernetze viele Akteure aus allen Bereichen des Gesundheits­wesens und setze sich mit zahlreichen Maßnahmen für mehr Patientensicherheit ein. „Brandenburg wird von der Zusammenarbeit profitieren“, erklärte Karawanskij.

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Mit dem Beitritt kommt Brandenburg einem Beschluss der 91. Gesundheitsminister­konferenz (GMK) vom Juni 2018 nach, in dem sich die Länder für eine Prüfung einer Mitgliedschaft im APS ausgesprochen haben. Die GMK hat sich für die Stärkung der Patientensicherheit und die Förderung einer patientenorientierten Arbeitsweise bei allen an der Gesundheitsversorgung Beteiligten ausgesprochen.

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit wurde im April 2005 als gemeinnütziger Verein gegründet. Darin haben sich Vertreter der Gesundheitsberufe, ihrer Verbände und der Patientenorganisationen zusammengeschlossen, um eine gemeinsame Plattform zur Verbesserung der Patientensicherheit in Deutschland aufzubauen. Das Ziel: Alle Menschen und Organisationen, die an der gesundheitlichen Versorgung beteiligt sind, dafür zu gewinnen, die Patientensicherheit aktiv mitzugestalten.

Zu den rund 700 Mitgliedern gehören Patientenorganisationen, Krankenhäuser, Fachgesellschaften, Berufsverbände, Krankenkassen, Haftpflichtversicherer und Einzelpersonen aus allen Bereichen des Gesundheitswesens. In Arbeitsgruppen, Gremiumssitzungen, Jahrestagungen und auf Fachkongressen fördern sie den gegenseitigen Austausch und erarbeiten Lösungen zu konkreten Projekten. © EB/aerzteblatt.de

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