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Gefährliche Zecke erstmals in Schleswig-Holstein entdeckt

Dienstag, 29. Januar 2019

Die Zecken „Gemeiner Holzbock“ (links) und „Hyalomma marginatum“ (rechts) liegen zum Größenvergleich nebeneinander. /dpa

Kiel – Eine gefährliche Zeckenart aus dem Süden ist zum ersten Mal in Schleswig-Holstein nachgewiesen worden. Eine Pferdebesitzerin aus Bokelholm (Kreis-Rendsburg) sagte dem Schleswig-Holstein-Magazin des NDR-Fernsehens, sie habe Anfang Dezember am Schweif des Pferdes eine vollgesogene Zecke mit gestreiften Beinen entdeckt.

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Die Pferdebesitzerin schickte die Zecke ans Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin. Dort stellte sich heraus, dass es sich um eine Hyalomma-Zecke handelte, bestätigte der Zeckenforscher Peter Hagedorn vom RKI heute. Hyalomma-Zecken können Träger des für Menschen unter Umständen sogar tödlichen Krim-Kongo-Virus sein.

Hyalomma-Zecken sind eigentlich in Südeuropa, Asien und Afrika verbreitet. Seit einigen Jahren wurden einzelne Tiere auch in mehreren Bundesländern nachgewiesen. © dpa/aerzteblatt.de

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