NewsÄrzteschaftKV Bayerns schreibt weitere Regionen zur Niederlassungs­förderungen aus
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

KV Bayerns schreibt weitere Regionen zur Niederlassungs­förderungen aus

Mittwoch, 30. Januar 2019

/dpa

München – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bayerns hat für drei Planungs­bereiche neue Förderprogramme ausgeschrieben, um die ambulante ärztliche Versorgung vor Ort sicherzustellen. Gefördert werden ab sofort Hausärzte in den Planungsbereichen Simbach am Inn und Feuchtwangen sowie Kinder- und Jugendpsychiater in dem Planungsbereich Ingolstadt.

In diesen Bereichen und Professionen fördert die KV die Niederlassung oder Praxisübernahme mit bis zu 60.000 Euro. Für die Errichtung oder Übernahme einer Zweigpraxis ist ein finanzieller Zuschuss von bis zu 15.000 Euro möglich. Ebenso können Ärzte für die Anstellung eines Arztes der entsprechenden Fachgruppe bis zu 4.000 Euro pro Quartal und darüber hinaus eine finanzielle Unterstützung bei den Investitionskosten von bis zu 15.000 Euro erhalten.

Anzeige

Bereits niedergelassene Ärzte, die das 63. Lebensjahr überschritten haben und aktiv einen Praxisnachfolger suchen, unterstützt die KV bei der Praxisfortführung mit bis zu 4.500 Euro für vorerst vier Quartale. Zudem gewährt die KV Zuschüsse für die Weiterbildung im fachärztlichen Versorgungsbereich. Ärzte können außerdem bei der Anstellung eines Praxisassistenten einmalig bis zu 1.500 Euro in Anspruch nehmen.

Die KV-Förderungen sollen die ärztliche Versorgung vor Ort stabilisieren. „In den Planungsbereichen Feuchtwangen und Ingolstadt konnte bereits eine Verbesserung der Versorgungssituation von einer ‚bestehenden Unterversorgung‘ zu einer ‚drohenden Unterversorgung‘ erreicht werden“, berichtet die KV. Auch im niederbayerischen Simbach am Inn bestehe eine drohende Unterversorgung.

Bewerbungsschluss für die Fördermaßnahmen ist der 1. März 2019. Allerdings können laut der KV auch später eingehende Förderanträge noch Berücksichtigung finden. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #88767
fjmvw
am Donnerstag, 31. Januar 2019, 09:20

Genial oder völlig bescheuert - urteilen Sie selbst.

Die KV fördert alles Mögliche mit "mehr Geld". Warum muss man überhaupt "mehr Geld" anbieten, reicht das bisherige Geld nicht aus?

Antwort: Ohne "mehr Geld", sprich attraktivere Konditionen, zu bieten, bleibt der Nachwuchs weg.

Ok. Nachdenken. Nochmals nachdenken. Dann:

Hoppla, die KV nimmt im ersten Schritt ALLEN Ärzten Geld weg, um es denjenigen zu geben, die sich neu niederlassen. Damit erhält ein Jung-Arzt mehr Honorar als ein Alt-Arzt. So etwas nennt ein Ökonom Diskriminierung.
Noch besser, dem Alt-Arzt wird Geld weggenommen, um es dem Jung-Arzt zu geben. Denn die KV hat nun mal nicht genug Geld, um alle so zu honorieren.

Irgendwann wird aus dem Jung-Arzt ein Alt-Arzt geworden sein. Das Geld, das man ihm zu Beginn zusätzlich gegeben hat, wird ihm später im doppelten Umfange wieder genommen werden. Begründung: Wir brauchen das Geld, um Jung-Ärzte zu gewinnen.

Betrug ist es sicherlich nicht, weil Betrug ist im StGB definiert und da ist dieser Sachverhalt nicht erfasst. Aber es ist ein Verfahren, bei dem die Ärzte von der KV nach Strich und Faden über den Tisch gezogen werden.
LNS

Nachrichten zum Thema

21. September 2020
Berlin – Die Praxen der niedergelassenen Ärzte sind gut vorbereitet für die kommenden Wochen und das vermehrte Auftreten von Erkältungskrankheiten, grippalen Infekten und potenziellen COVID-19-Fällen.
SARS-CoV-2: KBV sieht niedergelassene Haus- und Fachärzte gut vorbereitet
17. September 2020
München – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bayerns ruft zur Vorsicht bei der Verordnung und Nutzung von sogenannten Gesundheits-Apps auf. „Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist nicht
KV Bayerns mahnt zur Vorsicht bei digitalen Gesundheitsanwendungen
23. Juli 2020
München – Rund 900 Ärzte in Bayern beteiligen sich derzeit freiwillig am Testkonzept der Bayerischen Staatsregierung auf SARS-CoV-2. Das hat die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) mitgeteilt.
Hunderte Ärzte beteiligen sich an Testkonzept in Bayern
15. Juli 2020
München – Bei der Psychotherapie geht nach dem Fallzahlrückgang wegen der Coronapandemie die Nachfrage in Bayern wieder in die Höhe. Darauf weist die Kassenärztliche Vereinigung (KV) des Bundeslandes
Zusätzliche Kapazitäten für die Psychotherapie in Bayern
1. Juli 2020
München – Von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) kam gestern Kritik an der Teststrategie der bayerischen Landesregierung. Die Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) stellte sich heute
KV Bayerns stellt sich hinter bayerisches Testkonzept
23. Juni 2020
München – Eine höhere Vergütung von Hausbesuchen mahnt die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bayerns an. Laut dem Vorstand der KV ist die Blockadehaltung der Krankenkassen „kontraproduktiv für eine
KV Bayerns mahnt höhere Vergütung von Hausbesuchen an
19. Juni 2020
München – Die Ver­tre­ter­ver­samm­lung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) hat einen Schutzschirm für hohe Verluste durch zu geringe Fallzahlen und Patientenkontakte auf Grund der
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER