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Influenza führt in Sachsen zu Todesfällen

Freitag, 1. Februar 2019

/dpa

Dresden – Der aktuellen Grippesaison in Sachsen sind zwei weitere Patienten zum Opfer gefallen. Die beiden 66 und 80 Jahre alten Männer waren an Influenza A erkrankt und gestorben, wie nach Angaben des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums in Dresden von heute aus dem jüngsten Bericht der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) hervorgeht. Zudem erkrankten in einer Kita im Landkreis Görlitz fünf Kinder.

Laut dem Bericht hat es nach bisher moderaten Anstiegen seit Saisonbeginn im Oktober 2018 in der vierten Kalenderwoche einen deutlichen Zuwachs registrierter Influenzafälle gegeben – um 420 auf nunmehr 1.130. In der Woche zuvor waren es 184, davor 200 und 240. Die Grippe grassiert besonders in den Landkreisen Leipzig, Görlitz und Bautzen sowie in Dresden.

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Rund die Hälfte der Patienten sind Erwachsene zwischen 20 und 64 Jahren, gut ein Drittel Kinder bis 14 Jahre. Nur fünf Prozent der Erkrankten waren geimpft, 14 Prozent mussten im Krankenhaus behandelt werden. Anfang Oktober war ein 75-Jähriger im Landkreis Zwickau an Influenza A gestorben. Anfang Januar hatte ein Ausbruch bereits in einer Kita im Vogtlandkreis 21 Kinder und eine Erzieherin erfasst.

Die Statistik enthält nicht sämtliche Erkrankungen, da nicht alle Fälle gemeldeten werden und nicht jeder Betroffene zum Arzt geht. Der vergangene Winter 2017/2018 war mit 176 Toten und 47.765 Fällen die schlimmste Grippesaison seit 2001. Schon 2016/2017 stach deutlich heraus mit 83 Toten und 16.700 Erkrankungen. © dpa/aerzteblatt.de

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