NewsVermischtesThüringens Städte bauen Netz an Defibrillatoren aus
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Thüringens Städte bauen Netz an Defibrillatoren aus

Freitag, 1. Februar 2019

/dpa

Mühlhausen/Weimar/Eisenach/Hamm – Mehrere Städte in Thüringen haben damit begonnen, ein Netz von Defibrillatoren aufzubauen. In Mühlhausen, Eisenach, Weimar, Suhl, Erfurt und Gera sind sie nun an mehreren Standorten zu finden. Darauf hat Lutz Rösener, Leiter des kommunalen Rettungsdienstes im Unstrut-Hainich-Kreis, hingewiesen.

Hauptsächlich in Rathäusern, Bankfilialen, Sportstätten oder Hotels hängen demnach die orangefarbenen Kästen, mit deren Hilfe Laien rund um die Uhr bei plötzlichem Herzstillstand helfen und so Leben retten können.

Anzeige

Mit 234 Stück im Kataster des bundesweit agierenden gemeinnützigen Vereins „Definetz“ registrierten Geräten liegt Thüringen etwa gleichauf mit Brandenburg (241), aber deutlich hinter Sachsen (471) und Mecklenburg-Vorpommern (300). Nur Sachsen-Anhalt (203) und das Saarland (153) weisen dort weniger Registrierungen auf.

Im nach Vereinsangaben deutschlandweit größten Kataster sind bereits 67.000 Geräte, überwiegend in den alten Bundesländern, eingetragen. Möglicherweise seien aber mehr dieser lebensrettenden Geräte im Einsatz, sagte Friedrich Nölle vom Betreiber­verein „Definetz“ in Hamm (Nordrhein-Westfalen). Es bestehe allerdings keine Pflicht, Standorte und Geräte registrieren zu lassen.

© dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

13. Juli 2020
Erfurt – In Thüringen haben sich Angaben des Landesgesundheitsministeriums zufolge nach Ausbrüchen von SARS-CoV-2 in Krankenhäusern bislang 255 Beschäftigte von Krankenhäusern mit dem Virus
Bisher 200 Klinikbeschäftigte mit SARS-CoV-2 in Thüringen infiziert
9. Juli 2020
Jena – Rund jeder fünfte Medizinstudierende in Jena möchte Allgemeinmediziner werden. Knapp jeder dritte würde einen Abschnitt des Praktischen Jahres (PJ) in der Allgemeinmedizin absolvieren. Das geht
Medizinstudierende interessieren sich für Allgemeinmedizin
8. Juli 2020
Erfurt – Die Krankenkassen unterstützen die ambulanten Hospizdienste in Thüringen in diesem Jahr mit rund 3,3 Millionen Euro. Das teilte gestern der Thüringer Hospiz- und Palliativverband mit. Im
Mehr Mittel für ambulante Hospizarbeit in Thüringen
7. Juli 2020
Ulm – Wegen der Coronakrise sind Patienten mit Herz-Notfällen zögerlich und oft verspätet ins Krankenhaus gegangen. Das bestätigt eine heute veröffentlichte Untersuchung des Universitätsklinikums Ulm.
Analyse bestätigt Rückgang von Herz-Notfall-Patienten
22. Juni 2020
Erfurt – Nach Ansicht der Thüringer SPD-Fraktion sollte die Zahl der Medizinstudienplätze in Thüringen um zehn Prozent angehoben werden. Ein entsprechender Antrag soll dem Vernehmen nach morgen mit
SPD in Thüringen will junge Mediziner mit Landarztquote aufs Land locken
19. Juni 2020
Berlin – Die Reform des Notfallsanitätergesetzes steht weiter auf der Agenda des Bundestags. In einem Fachgespräch im Parlament ging es gestern um Optionen der rechtlichen Absicherung der Befugnisse
Notfallsanitäter: Lösungsansatz für mehr Rechtssicherheit
17. Juni 2020
Jena – Die Kontaktbeschränkungen wegen der Coronapandemie stellen die Lehre in den Universitätskliniken vor große Herausforderungen. Auch die Lehrverantwortlichen am Universitätsklinikum Jena standen
LNS LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER