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Europäisches Verbundprojekt erprobt Strategien gegen Kniearthrosen

Dienstag, 5. Februar 2019

/Racle Fotodesign, stockadobecom

Ulm  – Wissenschaftler aus acht europäischen Ländern wollen Knorpeldefekte im Knie mit neuartigen Biomaterialien ersetzen und so das Risiko eines weiteren Gelenk­verschleißes verringern. An dem mit 5,5 Millionen Euro von der Kommission der Europäischen Union (EU) geförderten Projekt „Restore“ ist auch die Ulmer Arbeits­gruppe Gelenkbiomechanik des Uniinstituts für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik beteiligt.

Im Fokus der Forscher stehen dreidimensionale Stützstrukturen, sogenannte Scaffolds. Integrierte Nanomaterialien sollen die Knorpelregeneration fördern. „Diese neuen Materialien müssen den hohen mechanischen Belastungen standhalten, die innerhalb des Knies wirken“, erklärte Meriem Lamghari, Wissenschaftlerin am Forschungsinstitut i3S in Portugal und Leiterin dieses europäischen Konsortiums. Zusätzlich enthielten die im Projekt beforschten Ersatzmaterialien Nanopartikel mit regenerativen, anti­entzünd­lichen sowie antimikrobiellen Eigenschaften.

Wissenschaftler aus Portugal, Spanien, Italien, Island, Norwegen, Schweden und Finnland werden in den nächsten 44 Monaten gemeinsam mit der Ulmer Arbeitsgruppe an diesem Projekt arbeiten. Die Arbeitsgruppe Gelenkbiomechanik des Ulmer Instituts für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik wird im Zuge des Projekts mit rund 409.000 Euro gefördert.

„Wir werden uns auf die Erforschung der biomechanischen Eigenschaften der neuartigen Scaffolds sowie die präklinischen Untersuchungen konzentrieren“, erläuterte der Arbeitsgruppenleiter Lutz Dürselen. © hil/aerzteblatt.de

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