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Onlineprogramm gegen Depression für arabischsprachige Patienten

Dienstag, 5. Februar 2019

/lumenphotos, stockadobecom

Leipzig – Für arabischsprachige Menschen mit Depressionen gibt es online ein neues Hilfsangebot. Das kostenfreie Selbsthilfeprogramm iFightDepression helfe Betroffenen mit leichten Depressionsformen, ihre Erkrankung besser zu verstehen, und zeige praktische Übungen für den Alltag, wie die Stiftung Deutsche Depressionshilfe heute in Leipzig mitteilte.

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Die arabische Version des nunmehr zwölfsprachigen Programms richte sich vor allem an Migranten in Deutschland und solle helfen, Sprachbarrieren und medizinische Versorgungsengpässe zu überbrücken. Zudem berücksichtige sie auch kulturelle Besonderheiten. So sei es im arabischen Kulturkreis nicht angesehen, persönliche Probleme und Gefühle einem Menschen außerhalb der eigenen Familie preiszugeben, erläuterte der Arzt Weam Jalbout, einer der Mitentwickler des Programms.

Laut Deutscher Depressionshilfe belegen Studien die Wirksamkeit von Online­programmen vor allem dann, wenn sie etwa vom Hausarzt begleitet werden. Dann seien sie ebenso wirksam wie eine reguläre Psychotherapie. Deshalb sei iFightDepression nur für Patienten zugänglich, die dabei professionell begleitet werden. Als Begleiter des Tools können sich Ärzte, Psychotherapeuten und Fachpersonal aus der Flüchtlingshilfe qualifizieren. © kna/aerzteblatt.de

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