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Politik

Thüringens Kabinett stimmt Staatsvertrag zum Medizinstudium zu

Mittwoch, 6. Februar 2019

/Robert Kneschke, stock.adobe.com

Erfurt – Die Landesregierung in Thüringen hat grünes Licht für die neu geregelte Zulassung zum Medizinstudium gegeben. Das Kabinett stimmte gestern einem neuen Staatsvertrag von Bund und Ländern zu, wie das Wissenschaftsministerium mitteilte.

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Künftig sollen demnach 30 Prozent der jährlich zu vergebenden Medizinstudienplätze Spitzenabiturienten vorbehalten sein; bisher waren es 20 Prozent. Bei 60 Prozent greifen Auswahlverfahren der Hochschulen; zehn Prozent der zugelassenen Studenten sollen Bewerber sein, die ihre Eignung unabhängig von der Abiturnote, etwa durch berufliche Vorerfahrungen, nachweisen können.

Die neuen Regelungen sollen nach einer zweijährigen Übergangsphase ab 2022 gelten. Der Landtag muss den Staatsvertrag noch ratifizieren. Auch ein Landesgesetz, das die Zulassung zu Hochschulen regelt, ist noch anzupassen. © dpa/aerzteblatt.de

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psychbrwg
am Donnerstag, 7. Februar 2019, 00:37

Zulassung Spitzenabiturienten soll steigen

Schritt in die falsche Richtung. Bevorzugt noch mehr Mädchen/junge Frauen, da diese häufiger bessere Noten haben (was lediglich aussagt, dass sie das Schulsystem besser „meistern“ bzw. dass das Schulsystem insgesamt zu frauendominiert - und somit an deren Sozialisationsvorstellungen geknüpft- ist, und diese die oft zu frühen Weichen stellen. Zudem sagen Spitzennoten nichts über die Empathiefähigkeit und emotionale Intelligenz und Soziale Kompetenz aus, die für den späteren Beruf auch so wichtig sind und an daran mangelt es leider immer wieder zu vielen Ärzt*innen.
LNS

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