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Politik

Portalpraxen soll es flächendeckend in Nordrhein-Westfalen geben

Freitag, 8. Februar 2019

/dpa

Düsseldorf – In Nordrhein-Westfalen (NRW) sollen Portalpraxen bis 2022 flächen­deckend eingeführt werden. Darauf haben sich Ge­sund­heits­mi­nis­terium, Kassen­ärztliche Vereinigungen (KVen), Ärztekammern, Krankenhausgesellschaft, Apotheker­kammern sowie die Krankenkassen geeinigt.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit dem breiten Bündnis in der Verbesserung der Gesundheitsversorgung an einem Strang ziehen“, sagte Ge­sund­heits­mi­nis­ter Karl-Josef Laumann (CDU). Die Krankenhausambulanzen und Rettungsdienste würden immer mehr in Anspruch genommen, gleichzeitig müssten Patienten zum Teil zu lange Wartezeiten in Kauf nehmen. „Der Reformbedarf ist also unübersehbar“, so der Minister.

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Eine Verbesserung der Situation verspricht sich das Bündnis von den Portalpraxen. Das sind Notfalldienstpraxen, die räumlich und organisatorisch mit der Notfallambulanz eines Krankenhauses verknüpft sind. Über das „Ein-Tresen-Modell“ werden Patienten nicht mehr vor die Entscheidung gestellt, sich entweder an die Notfallambulanz des Krankenhauses oder an die Notfalldienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigungen wenden zu müssen.

Nach dem Erstkontakt in der Portalpraxis erfolgt eine strukturierte Ersteinschätzung nach Schweregrad und Dringlichkeit der nötigen Behandlung. Im Anschluss werden die Patienten am richtigen Behandlungsort weiter versorgt. Zudem sollen die Portalpraxen mit dem Apothekennotdienst verknüpft werden, um unnötig lange Wege bei der Medikamentenversorgung zu vermeiden.

Wie das Ge­sund­heits­mi­nis­terium auf Anfrage mitteilte, bedeute „flächendeckend“ dabei nicht, dass es eine Portalpraxis an jedem Krankenhaus in NRW geben werde. Die Details müssten Kassenärztliche Vereinigungen (KVen) und Krankenkassen nun aushandeln, hieß es. Genaue Zahlen dazu, wie viele Portalpraxen es am Ende in NRW geben werde, könne man daher nicht nennen.

„Portalpraxen und ein ‚Ein-Tresen-Modell’ sind – wie erfolgreiche Beispiele vor Ort in Krankenhäusern zeigen – eine Lösungsmöglichkeit“, erklärte Jochen Brink, Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen. „Portalpraxen eignen sich in unseren Augen sehr gut, um die Patientenversorgung außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten zu optimieren“, erklärten auch Gerhard Nordmann, Erster Vorsitzender der KV Westfalen-Lippe und Frank Bergmann, Erster Vorsitzender der KV Nordrhein.

Die Präsidenten der nordrhein-westfälischen Ärztekammern, Theodor Windhorst (Westfalen-Lippe) und Rudolf Henke (Nordrhein), sprechen sich für eine sektoren­übergreifende und patientengerechte Organisation der Notfallversorgung aus. „Vorgeschaltete Portalpraxen sind sicherlich das richtige Steuerungsinstrument, um zu einer Entlastung der stationären Notfallambulanzen zu kommen und die Patienten zügig zu versorgen“, sagte Windhorst.

Henke betonte, Ärzte aus Klinik und Praxis wollten im Sinne ihrer Patienten „noch enger zusammenarbeiten“. Portalpraxen würden die Voraussetzung dafür schaffen. Zudem würden Patienten somit ohne Umwege in die für sie passende Versorgungsebene kommen, ergänzt er.

„Die Portalpraxen steuern die Patienten in die notwendige Behandlung“, betonte für die gesetzlichen Krankenkassen Dirk Ruiss, Leiter des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) in Nordrhein-Westfalen. „Wir begrüßen die Lösung, weil sie schnell eine Reform der ambulanten Notfallversorgung ermöglicht.“

„Von zentraler Bedeutung ist zudem die sichere, wohnortnahe Arzneimittelversorgung im Nacht- und Notdienst“, erklärten Lutz Engelen, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, und Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe. „Gemeinsam verbessern wir die Vernetzung von ärztlichem und apothekerlichem Notdienst und die gegenseitige Erreichbarkeit von Ärzten und Apothekern.“ Durch niederschwellige digitale Lösungen in den Notfallpraxen, wie sie derzeit modellhaft in Bochum und Detmold erprobt werden, könne die Versorgung patientenorientiert weiterentwickelt werden. © hil/sb/aerzteblatt.de

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Avatar #756274
MB1960
am Sonntag, 10. Februar 2019, 13:45

Man muss das nicht verstehen sondern ablehnen!

In den gesetzlichen Grundlagen steht ein wegweisender Satz:
„Die Vergütung der INZ erfolgt extrabudgetär. Die Refinanzierung erfolgt durch Bereinigung der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung und der Klinikbudgets.“
Diesen Satz sollte man mehr als einmal lesen, um ihn zu verstehen. Das hätten sicher auch unsere sogenannten Interessenvertreter tun sollen.....
Bei diesem Kasperletheater unter Regie der Kranken Kassen sitzen wir alle in der ersten Reihe und klatschen erzwungenen Applaus nach Ansage der KVWL. Die Folgen die sich daraus ergeben, werden in den früheren Kommentaren klar, richtig und deutlich erläutert.
Hier wird ein neuer Versorgungssektor aufgebaut, der nichts verbessert, der nicht finanziert ist und dem eindeutig das Personal fehlt.
Der "Notfallpatient aus der Portalpraxis" sitzt sowieso Montagmorgens in der FA Praxis oder beim HA weil die qualifizierte TRIAGE ihn dorthin treibt oder er sich nicht "so richtig aufgehoben fühlte...."
Das nach Diktum der vorpreschenden KVWL zu feiern ist schon extrem inkompetent und dumm und klappt nur weil wir niedergelassenen Ärzte uns im Namen der Kranken Kassen an der Nase herumführen lassen.
Also eine ganz große Leistung!
Wie immer!!
Avatar #672734
isnydoc
am Samstag, 9. Februar 2019, 17:21

KV finanziert den Notdienst selbstverständlich!

Wo fliessen denn Gelder in grossen Strömen?
Gemäss gemeinsamer Notdienstordnung § 14, Kosten des Notdienstes
(1) Die Kosten der Organisation und Durchführung des gesamten Notdienstes inklusive des Fahrdienstes und der Kosten der Zentralen Notdiensteinrichtung trägt die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein. Sie sind in einem Haushaltsplan auszuweisen und von der Ver­tre­ter­ver­samm­lung zu genehmigen."
Na also, bestens geregelt, was die Kosten angeht!
https://www.kvno.de/downloads/allgem_veroeffentlichungen/notdienst.pdf
Ausgefertigt: Düsseldorf, den 15. März 2016 - Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein Ärztekammer Nordrhein - Dr. med. Frank Bergmann, Rudolf Henke Präsident
Avatar #109
Claas Hüttenrauch
am Samstag, 9. Februar 2019, 10:20

Das wichtigste fehlt: EFAS (einheitliche Finanzierung ambulant/ stationär)

Die INZ / Notfallpraxen werden gem. EBM vergütet werden, aus dem Honorar der Niedergelassenen. Genau das Honorar, das auch die Krankenhäuser bisher für die ambulante Versorgung von Patienten erhielten. Zur Erinnerung, das Honorar beträgt 32€ und die Krhs hatten das Vierfache gefordert, weil ihre Kosten höher sind. Sinngemäß "wir subventionieren unsere Ambulanzen aus der stationären Vergütung - wir brauchen deutlich mehr Geld".

Mehr Geld bekommen die Krhs nicht - aber sie werden die Ambulanzen (in großen Teilen) los. Denn was macht ein KV-Arzt in einer Portalpraxis (oder INZ, das ist diesbezüglich synonym)? Er sortiert die Patienten. Ein Teil wird direkt von ihm behandelt werden - aus dem ambulanten Topf (= Gesamtvergütung der KV) bezahlt. Ein Teil wird mit "gehen sie morgen zu ihrem Hausarzt" weggeschickt werden. Der letzte Teil wird stationär - und für stationäre Patienten wird nach DRG abgerechnet.

Daraus folgt für das Krankenhaus:
Die Krankenhäuser sind das (defizitäre) ambulante Geschäfts komplett losgeworden.
Fachärzte (und nicht Assistenzärzte) machen die Triage mit dem Ergebnis, dass die Portalpraxen ausschließlich Patienten für eine stationäre Versorgung auch ins Krankenhaus schicken.
Vor Jahren haben die Krankenhäuser MVZ eingerichtet, um sich so den Nachschub für ihre Stationen "aus eigenen Praxen" sicherzustellen. Jetzt machen diese Arbeit die Niedergelassenen - auf eigene Kosten.

Aus all dem folgt, es muss EINE einheitliche Vergütung geben! Die Niedergelassenen bezahlen bei dieser Vereinbarung sonst den Ausbau der Portalpraxen auf 24/7 aus ihrem eigenen Honorar!!!!!!!!!!!!!!
Die Töpfe KBV-Budget / EBM und DKG/DRG müssen deshalb zusammengeführt werden, weil gleiches und gleiches am „Gemeinsamen Tresen“ auch zusammen gleich zu vergüten ist:
Wenn die Kassen zahlen, müssen sie angemessen honorieren: sowohl der KV wie auch der DKG. Das geht nur über eine gemeinsame Gebührenordnung sowie notfallmedizinischen Topf für beide Sektoren.
Hier erläuternd der Hinweis zur Diskussion aus der Schweiz, die tendenziell darüber ähnlich geführt wird:
https://www.pro-efas.ch/de/wissen/
Die Einseitigkeit der geplanten notfallmedizinischen Finanzierung in D ist neben der einseitigen Personalrekrutierung zulasten der Niedergelassenen fatal...
Konsequenz: Nur durch EFAS (einheitliche Finanzierung ambulant/ stationär) lässt sich die Sektortrennung aufheben.
Avatar #88767
fjmvw
am Freitag, 8. Februar 2019, 21:27

Dummheit oder Naivität? Egal, Inkompetenz per magna!

„Die Player“ in NRW haben einvernehmlich die Ausweitung der Portalpraxen auf alle Krankenhausstandorte beschlossen. Gerade so, als ob im Dezember 2018 das BMG kein Eckpunktepapier zu dem Thema „Notfallversorgung“ in Umlauf gebracht hätte. Darin vorgesehen: INZ – Integrierte Notfallzentren.

Die INZ sind ungefähr das, was gerade in NRW beschlossen wurde. Allerdings soll es deutschlandweit nur eine beschränkte Anzahl von INZ geben, also keineswegs an jedem Krankenhaus ein solches INZ. Das BMG plant, mit den INZ die Krankenhäuser „vom Markt zu nehmen“, die keine Existenzberechtigung haben. Die Rede ist von über 600 Krankenhäusern, an denen es keine INZ geben wird. Ein großer Teil dieser Krankenhäuser liegt in NRW. Wenn nun Laumann (CDU) eine andere Strategie verfolgt als Spahn (CDU), wer wird sich wohl am Ende durchsetzen? Mein Tipp: Spahn. Zwar beschließen die Länder, wie das mit den Krankenhäusern aussieht. ABER: Der Bund gibt vor, wie es mit den INZ ablaufen wird. Erhält ein Krankenhaus kein INZ, dann wird es schlicht und ergreifend mangels Patientennachschub tief in die roten Zahlen gedrängt.

Abgesehen davon, die Spitzen von Kammern und KVen können den Schuss nicht gehört haben. Allein wenn es um Portalpraxen geht, müssten Ärztevertreter sofort die Ärzte mit der Wahrheit konfrontieren. Denn diese Portalpraxen haben auf die Niedergelassenen verheerende Auswirkungen. Ach, Sie haben es nicht verstanden, obwohl es so offensichtlich ist? Das mag daran liegen, dass es sich nicht um medizinische sondern ökonomische Auswirkungen handelt. Denn um eine Portalpraxis zu betreiben, braucht es einen Arzt. Wenn man eine Portalpraxis an jedem Krankenhaus 24/7/365 betreiben will, muss man pro Krankenhaus 2910 Dienste pro Jahr besetzen. Allein für NRW wären das ziemlich genau 1.000.000 Dienste pro Jahr.

Diese Dienste müssten Niedergelassene leisten. Hausärzte kommen dafür nicht in Frage, denn es geht ja um die Vertretung der Hausärzte, wenn die ihre Praxen geschlossen haben. Bleiben also nur Fachärzte übrig. Von denen wird ein Teil nicht in Frage kommen(Alter, fehlende Fähigkeiten, ….). Also dürfen sich die übrigbleibenden Niedergelassenen auf rund 30 Dienste pro Jahr einstellen! Sind Sie Niedergelassener geworden, um künftig 2,5 Dienste pro Monat zu machen? Schon mal drüber nachgedacht, was es bedeutet, wenn Sie Ihre Praxis an 30 Tagen pro Jahr schließen müssen, weil sie Dienst machen müssen? Die Kosten laufen weiter, die Umsätze bleiben aber aus, wenn die Praxis geschlossen ist. Eine wirtschaftliche Katastrophe. Und die Auswirkungen des TSVG (5h mehr pro Woche, 5h offene Sprechstunde, TSS an 24/7/365 – die kosten übrigens auch das Geld der Niedergelassenen, ….) sind noch nicht einmal eingepreist.

Haben Ihre Altvorderen darüber auch nur ein einziges Wort verloren?

Ach, die wissen gar nicht, dass die Portalpraxen (bei den INZ ist es übrigens genauso, nur würde die Dienstbelastung um ein Drittel abnehmen, weil nur zwei Drittel der Krankenhäuser ein INZ bekommen soll) von den Niedergelassenen bestückt werden müssen? Tja, wer solche Vertreter gewählt hat, der zahlt irgendwann die Zeche für seine Wahlentscheidung.

Mitleid kann man mit niemandem mehr haben. Respekt habe ich übrigens vor den Vertretern der Krankenhäuser und der Kassen. Die Krankenhäuser haben die Arbeit an die Niedergelassenen delegiert, die die Portalpraxis bezahlen und das, obwohl die Portalpraxen quasi den Empfangstresen der Krankenhäuser bilden. Bisher haben die Krankenhäuser die Kosten dafür selbst getragen. Künftig zahlen die Ärzte dafür. Die Kassen erhalten mehr Leistung, sogar viel mehr, ohne dass es sie einen Cent kostet.

Is‘ ja auch in Ordnung. Wenn man schon so doof ist, die Dienste zu machen und dabei sogar horrende Umsatzeinbußen widerstandslos hinnimmt, dann kann man auch noch die zusätzlichen Kosten für die Portalpraxen zahlen. Wenn Dummheit keine Grenzen kennt, warum sollte sie nicht auch so weit reichen, an allen Fronten gleichzeitig Geld zu verlieren.

Alles klar.

P.S.:
…. fällt mir gerade eben noch ein: Wie attraktiv wird für den ärztlichen Nachwuchs eine Niederlassung, wenn man mit der Niederlassung sofort 30 Dienste pro Jahr mit einkauft?
Hatte sich der Ge­sund­heits­mi­nis­ter aus NRW nicht dafür eingesetzt, die Zahl der Medizinstudienplätze im Land zu erhöhen, u. a. durch die Schaffung einer neuen Fakultät in Bielefeld?

Gandalf hat es erkannt: Flieht, ihr Narren!
LNS

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