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Große Mehrheit gegen Diesel-Fahrverbote bei Grenzwert­überschreitung

Freitag, 8. Februar 2019

/dpa

Mainz – Eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland lehnt Diesel-Fahrverbote ab. Im ZDF-Politbarometer gaben 71 Prozent der Befragten an, sie seien gegen Fahrverbote für ältere Dieselautos, wenn die geltenden Schadstoffgrenzwerte überschritten werden. Vor einem Jahr war die Ablehnung mit 53 Prozent noch deutlich geringer ausgefallen.

Der Erhebung zufolge zieht sich die Abneigung für Diesel-Fahrverbote quer durch die Anhänger aller Parteien. Selbst bei Grünen-Anhängern ist demnach jeder Zweite gegen diese Maßnahme.

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Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat für eine ganze Reihe von deutschen Städten Diesel-Fahrverbote gerichtlich erstritten. In den meisten Fällen sind diese aber noch nicht umgesetzt. Hintergrund der Gerichtsurteile ist die Belastung der Luft in Ballungsräumen. Die geltenden Grenzwerte werden immer wieder überschritten.

Für das Politbarometer hatte die Forschungsgruppe Wahlen von Dienstag bis Donnerstag 1.350 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte telefonisch befragt. Die Fehlertoleranz wurde mit zwei bis drei Prozentpunkten angegeben. © afp/aerzteblatt.de

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Avatar #68903
frajoli
am Freitag, 8. Februar 2019, 19:44

Dramatisierung der Gefahren schädlicher als die Gefahren selbst

Mir scheint von der flächendeckenden Dramatisierung verschiedenster, zum Teil mit absurd übertriebenem Gefährdungspotential dargestellter unterschiedlichster Schadstoffe eine wesentlich höhere Schädigungswirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung auszugehen als von den Schadstoffen selbst. Wenn kaum noch selbst verantwortete, reale Gefahren existieren, übersteigert sich der entsprechend disponierte angstbetonte Zeitgenosse halt in Gefahren hinein die nicht wirklich existieren. Krank machen die Dramatisierungen und ständigen Wiederholungen der Abertausenden Toten durch Feinstaub und Stickoxide aber sicher.
Avatar #760232
penangexpag
am Freitag, 8. Februar 2019, 19:35

NO-x Grenzwert und Fahrverbot

Auf die Problematik der Identifizierung von Korrelation und Ursächlichkeit wurde schon hingewiesen - von der äußerst schwachen Korrelation mal ganz abgesehen. Aber nehmen wir den EU-Richtwert mal als gegeben an. Was mir bei den ganzen Diskussionen (beispielhaft die Sendung von Anne Will letztlich zu diesem Thema) dramatisch fehlt, ist der Hinweiss auf die Randbedingung zu den 40ugr/qbm - nämlich der Zeitparameter der Inhalation "im ganzjährigen Mittel". Niemand hält sich z.B. an dem umstrittenen Meßort in Stuttgart "ganzjährig konstant" auf. Deswegen sollte gar nicht der Grenzwert als solcher zur Diskussion stehen, sondern der Meßort.
Avatar #747495
JohnR
am Freitag, 8. Februar 2019, 18:08

Schad-Parteien abwählen

Es lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, dass Dieselabgase des Verkehrs Verursacher von Lungen-
krankheiten mit Todesfolge sind. Heizöl ist genauso beteiligt. Wer eine Kerze anzündet, hat im Wohnzimmer mehr Schadstoffe als bei einem Spaziergang durch die Stadt. Trotzdem mutet man der
Bevölkerung hohe finanzielle Verluste durch Fahrverbote zu. Dieselmotoren verbrauchen wesentlich
weniger Kohlenstoffe als Benzinmotoren, und solange Kohlestrom und Atomstrom die E-Autos in
Bewegung setzen, ist das Problem nur verlagert. Diese Lügenpolitik muss Konsequenzen haben bei
der nächsten Wahl : Die Parteien, die die Bürger schädigen, dürfen nicht wieder gewählt werdenl.
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