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Ausland

Lassafieber breitet sich in Nigeria aus

Freitag, 8. Februar 2019

Lassaviren /dpa

Genf – In Nigeria stecken sich immer mehr Menschen mit dem gefährlichen Lassafieber an. Zudem meldeten vier weitere Länder in Westafrika Ausbrüche, wie die Welt­gesund­heits­organi­sation WHO heute in Genf berichtete. Zwar gebe es im Januar öfter Ausbrüche. „Aber die Geschwindigkeit der Eskalation bereitet uns Sorge“, sagte ein WHO-Sprecher.

In Nigeria seien in diesem Jahr bereits 213 Fälle gemeldet worden. 42 Infizierte seien gestorben. Das sei ein Drittel der Gesamtzahl der Fälle im vergangenen Jahr – und das war der schlimmste Ausbruch von Lassafieber, den Nigeria je erlebt hat.

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Die Lassafiebersaison geht noch bis Mai. In Benin, Guinea, Liberia und Togo seien zwölf Fälle gemeldet worden. Zwei Menschen seien gestorben. Die Gesundheitsbehörden untersuchen weitere Verdachtsfälle.

Lassafieber gehört zu den hämorrhagischen Fiebern. Jedes Jahr stecken sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bis zu 300.000 Menschen damit an. Anders als bei Ebola zeigen aber 80 Prozent der Infizierten keine Symptome. Etwa ein Prozent der Kranken sterben. © dpa/aerzteblatt.de

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