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Ausland

Mehr als 500 Ebolatote im Kongo

Montag, 11. Februar 2019

/dpa

Kinshasa – Im Ostkongo sind bereits 505 Menschen am hochgefährlichen Ebolavirus gestorben. Seit Beginn der Epidemie im vergangenen Sommer wurden 806 Krankheits- oder Verdachtsfälle gemeldet, wie das kongolesische Ge­sund­heits­mi­nis­terium in Kinshasa am vergangenen Samstag auf seiner Webseite mitteilte. Es ist der bisher zweitgrößte Ebolaausbruch – in Westafrika starben bei der bislang schwersten Epidemie, die 2014 begann, mehr als 11.000 Menschen.

Der Ausbruch war im vergangenen August bekanntgegeben worden. Seitdem hätten sich mehr als 77.000 Menschen gegen den Erreger impfen lassen, informierte das Ministerium. Behindert wird die Bekämpfung der Epidemie vor allem dadurch, dass in der dicht besiedelten Region Dutzende Rebellengruppen aktiv sind.

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Erst Ende Juli 2018 hatten die Behörden im Kongo einen anderen Ebolaausbruch 1.500 Kilometer weiter westlich für beendet erklärt. Dort gab es 54 Verdachtsfälle, 33 Menschen starben. Die jetzige Epidemie ist der zehnte registrierte Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo.

Das hochansteckende Ebolavirus gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern weltweit. Erste Symptome einer Ebolaerkrankung ähneln einer Grippe. Patienten leiden unter Schüttelfrost, Kopf- und Muskelschmerzen, Erbrechen oder Durchfall. Der Erreger kann hämorrhagisches – mit Blutungen einhergehendes – Fieber auslösen. Manche Patienten sind verwirrt, Krampfanfälle können auftreten und die Organe versagen. © dpa/aerzteblatt.de

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