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Prozess um Niels H.: Klinik suspendiert beschuldigte Mitarbeiter

Montag, 11. Februar 2019

/dpa

Oldenburg – Als Reaktion auf Vorwürfe des Meineids gegen vier Zeugen im Prozess um Niels H. hat das Klinikum Oldenburg zwei beschuldigte Mitarbeiter freigestellt. Bis zum Abschluss des Ermittlungsverfahrens seien sie mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert, teilte die Klinik kürzlich mit. Die anderen Beschuldigten arbeiteten bereits nicht mehr dort.

Ermittlungen wegen Falschaussagen in Prozess um Niels H.

Oldenburg – Im Zusammenhang mit dem Prozess gegen den des hundertfachen Mordes beschuldigten ehemaligen Krankenpfleger Niels H. ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen vier Mitarbeiter eines Krankenhauses wegen möglicher Falschaussage. Ein Sprecher der Anklagebehörde im niedersächsischen Oldenburg bestätigte heute entsprechende Medienberichte. Demnach geht es um vier Fälle (...)

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Ein Oberarzt, ein stellvertretender Stationsleiter und zwei Krankenschwestern waren in dem Mordprozess gegen den Ex-Krankenpfleger Niels Högel öfter durch Erinnerungs­lücken aufgefallen.

Der Richter hatte sich in dem Verfahren vor dem Landgericht Oldenburg verärgert darüber gezeigt und sie vereidigt. Ein fünfter Klinikangestellter blieb unvereidigt. Gegen ihn wird einem Justizsprecher zufolge wegen Falschaussage ermittelt. © dpa/aerzteblatt.de

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