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Dresdener Uniklinik berät bei strahlenthera­peutischer Versorgung von Kindern mit Gliom

Dienstag, 12. Februar 2019

/dpa

Dresden – Die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitäts­klinikums Carl Gustav Carus Dresden ist jetzt Referenzzentrum für die strahlen­therapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen, die an einem Gliom erkrankt sind.

Das Behandlungsnetzwerk für Kinder mit Hirntumoren (HIT), das von der Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) und der Deutschen Kinderkrebs­stiftung getragen wird, hat die Klinik dazu ernannt. Die Dresdener Spezialisten geben deutschlandweit Empfehlungen über die Art und den Ablauf der Strahlentherapie, die sich in der Regel an eine Operation anschließt.

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„Mit unserer Arbeit als Referenzzentrum sorgen wir trotz der zunehmenden Individuali­sierung der Therapie für einheitliche Standards in der strahlentherapeutischen Versorgung der Patienten“, sagte Mechthild Krause, Direktorin der Uni-Strahlenklinik. In bestimmten Fällen seu die Protonentherapie auch bei der Behandlung des Glioms erste Wahl. Um dies zu entscheiden, benötige man Erfahrungen, über die man in Dresden verfüge.

Neben der Beratung aller deutschen Kliniken ist es Aufgabe des Referenzzentrums, offene Fragen zur Bestrahlung von Gliomen bei Kindern und Jugendlichen zu erforschen sowie Begleitstudien und Analysen zu initiieren.

Bei einem Gliom entfernen üblicherweise zunächst Neurochirurgen den Tumor so umfassend wie möglich. Die pathologische Analyse des Tumorgewebes ist die Basis für die Folgetherapie.

In der Regel ist die Bestrahlung eines Hirntumors der zweite therapeutische Schritt. Insbesondere beim aggressiv wachsenden Gliom sollte die Folgetherapie so schnell wie möglich beginnen.

Deshalb erarbeitet das Dresdner Referenzzentrum innerhalb eines Tages, maximal jedoch nach zwei Tagen, eine entsprechende Empfehlung zur Art der Strahlentherapie, deren Intensität und des zu bestrahlenden Areals – und dies deutschlandweit, wenn sich Kliniken an das Zentrum wenden. © hil/aerzteblatt.de

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