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Politik

Verbände für Deckelung des Eigenanteils für Pflegeheime

Dienstag, 12. Februar 2019

/Kaspars Grinvalds, stockadobecom

Freiburg – Kirchliche Altenhilfe-Dachverbände haben sich für eine finanzielle Entlastung von Pflegebedürftigen ausgesprochen. Der bundesweite Durchschnitt der Eigenanteile für einen Heimplatz von monatlich 1.800 Euro sei zu hoch, kritisierten der Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD) und der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) kürzlich.

Inzwischen könne jeder sechste Pflegebedürftige die Kosten nicht tragen und sei auf Sozialhilfe angewiesen. „Das ist sozialpolitisch nicht vertretbar“, so die Verbände, die einen Systemwechsel zu einer „Pflegeteilkaskoversicherung“ befürworten.

Das Modell sieht vor, den Eigenanteil auf einen monatlichen Sockelbeitrag sowie eine Höchstlaufzeit zu begrenzen und alle weiteren Kosten, inklusive etwa steigender Kosten der Heime für Lohnkosten, den Pflegekassen in Rechnung zu stellen.

Bislang sei dies umgekehrt, so VKAD und DEVAP. „Die Höhe dieses Sockelbetrags ist dann politisch festzulegen und muss das Risiko der Sozialhilfebedürftigkeit deutlich mindern“, forderte der VKAD-Vorsitzende Hanno Heil.

Die beiden kirchlichen Fachverbände vertreten nach eigenen Angaben rund 2.200 stationäre Einrichtungen der Altenhilfe sowie 1.500 ambulante Pflegedienste. © kna/aerzteblatt.de

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