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Meteorologe: Allergiker müssen sich auf Pollenflug einstellen

Mittwoch, 13. Februar 2019

Pollen einer Schwarz-Erle /dpa

Berlin – Die steigenden Temperaturen am Wochenende und das Aufblühen der Natur werden voraussichtlich Folgen für Allergiker haben. „Die Pollenkonzentration der Erle könnte sich verdoppeln. Besonders empfindliche Leute werden das merken, sagte Thomas Dümmel, Meteorologe an der Freien Universität Berlin (FU). Bereits seit der vergangenen Woche sei die Pollenanzahl der Frühblüher Erle und Hasel gestiegen. Dümmel rät Allergikern, ihre Medikamente am Wochenende griffbereit zu haben. Wer besonders stark reagiert, sollte sie prophylaktisch jeden Morgen einnehmen“, sagte Dümmel.

Die Pollen von Hasel und Erle sind zwischen Dezember und Ende März in der Luft. „Ab Temperaturen von fünf Grad lassen sie sich vereinzelt messen“, sagte der Meteorologe. Der Dezember 2018 sei fast pollenfrei gewesen. Seit Mitte Januar gab es demnach nur geringe Belastungen durch Hasel und Erle.

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Ende März beginnt laut Dümmel der Pollenflug der Birke. Deren Blütezeit ist mit drei bis dreieinhalb Wochen sehr kurz, dafür aber heftig. Dabei werden deutlich mehr Pollen als bei Hasel und Erle auf einmal freigesetzt. Pollen können bei Allergikern Schnupfen, Niesen, juckende Augen oder auch Asthma verursachen.

Die Meteorologen von der FU messen seit 1984 ganzjährig an einer Messstelle in Steglitz die Zahl der Pollen in der Luft. Das Institut veröffentlicht als einziges Messdaten aus Berlin im Internet. Andere Einrichtungen geben nur Vorhersagen heraus.

© dpa/aerzteblatt.de

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