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Vermischtes

Emsland zum ersten FSME-Risikogebiet in Niedersachsen erklärt

Donnerstag, 14. Februar 2019

/Klaus Eppele, stock.adobe.com

Hannover – Das Robert Koch-Institut (RKI) hat heute eine aktua­li­sierte Karte der FSME-Risiko­gebiete ver­öffent­licht. Mit dem Emsland ist erstmals auch ein Landkreis in Niedersachsen als Risikogebiet für Krankheiten durch Zeckenbisse ausgewiesen worden. Hier wurden seit 2016 acht FSME-Fälle registriert. Vier weitere FSME-Risiko­gebiete sind neu dazugekommen, die an bestehende FSME-Landkreise angrenzen: ein Kreis in Sachsen und drei Kreise in Bayern.

Das FSME-Virus kann Hirnhautentzündung und bleibende Lähmungen verursachen. Eine Infektion mit dem hauptsächlich von Zecken übertragenen Virus sei außerhalb des Risikogebiets sehr unwahrscheinlich, aber nicht völlig auszuschließen, teilte das Landesgesundheitsamt heute mit.

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Die Ständige Impfkommission (STIKO) des RKI empfiehlt Menschen eine Impfung, die in Risikogebieten mit Zecken in Kontakt kommen könnten. „Doch auch wer bereits geimpft ist, sollte sich nach einem Aufenthalt im Freien auf Zecken untersuchen“, erklärte Ge­sund­heits­mi­nis­terin Carola Reimann (SPD). Im Emsland wurden seit 2016 acht Erkrankungsfälle bekannt, vier davon im vergangenen Jahr. Die meisten Risikogebiete liegen in Baden-Württemberg, Bayern sowie im südlichen Hessen und Thüringen. © dpa/aerzteblatt.de

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