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Studie: Früher Arbeitsplatzverlust beeinträchtigt Gesundheit langfristig

Donnerstag, 14. Februar 2019

/fovito, stockadobecom

Bamberg – Ein früher Arbeitsplatzverlust im Berufsleben beeinträchtigt auch noch nach Jahrzehnten die Gesundheit. Mehr als 30 Jahre später lassen sich noch Aus­wirkungen auf die Gesundheit ausmachen, die auf diesen Bruch in der Biografie zurückzuführen sind, wie die Universität Bamberg heute mitteilte. Dies gilt sowohl für entlassene Arbeitnehmer als auch für diejenigen, deren Betrieb schloss.

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Die Forscher werteten gemeinsam mit Kollegen aus Großbritannien und der Ukraine Daten einer länderübergreifenden Studie aus, für die rund 28.000 Europäer zu ihrem sozialen und familiären Netzwerk, ihrer Gesundheit und ihrer wirtschaftlichen Situation im gesamten Lebenslauf befragt wurden. Es bestätigten sich demnach frühere Untersuchungen, dass Arbeitsplatzverlust und Arbeitslosigkeit nicht nur finanzielle Konsequenzen haben.

Die Studie weist außerdem darauf hin, dass diese Folgen lange weiterbestehen können. Diejenigen, die ihre Stelle in den ersten zehn Jahren des Berufslebens unfreiwillig verloren, gaben mit einer durchschnittlich sechs Prozentpunkte höheren Wahrscheinlichkeit an, einen mittelmäßigen oder schlechten Gesundheitszustand zu haben als jene, die in dieser Phase ihren Job nicht verloren. © afp/aerzteblatt.de

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