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Politik

Ministerien arbeiten weiter am Glyphosat­konzept

Freitag, 15. Februar 2019

/oticki, stockadobecom

Berlin – Eine einheitliche Regierungslinie zum Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat lässt weiter auf sich warten. „Gut Ding braucht Weile“, sagte Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) am späten Donnerstagabend im Bundestag. Ihr Ressort sei weiterhin in Gesprächen mit dem Bundesumweltministerium.

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Klöckner hatte bereits im vergangenen April ihre Eckpunkte zur Reduzierung des Glyphosateinsatzes vorgestellt. Die Anwendung in privaten Gärten, öffentlichen Grünanlagen, Naturschutzgebieten und in der Nähe von Gewässern soll verboten werden. Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) hält die Vorschläge aber für nicht ausreichend und hatte deshalb im November ein eigenes Konzept vorgelegt.

Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD vereinbart, den Einsatz von glyphosat­haltigen Pflanzenschutzmitteln deutlich einzuschränken. Das umstrittene Unkrautgift steht im Verdacht, krebserregend zu sein. © dpa/aerzteblatt.de

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Adolar
am Freitag, 15. Februar 2019, 23:15

Lächerlich.

Erstens mal ist nirgends belegt, ob das Zeug überhaupt krank macht. Daß durch das "Saubermachen" der Feldflur nichts mehr blüht und deswegen Insekten und Vögel nichts mehr finden, ist wieder was anderes. Einer schrieb vor paar Tagen, auf dem Acker muß es nicht summen, sondern brummen...ist alles ein ökonomisches Problem. Geringere und mit "Un"-Krautsamen durchsetzte Ernten bedeuten massive Ertragseinbußen für den Landwirt. Aber an dieser extremen Spritzerei soll ja anscheinend nichts geändert werden.
Und der Rest? Die in Privat- und Kleingärten ausgebrachten Roundup-Mengen sind lächerlich im Verhältnis zu dem, was die Bauern fässerweise ausbringen. Außerdem geht die Privatanwendung sowieso schon stark zurück; es gibt andere, "natürliche" Mittel. In öffentlichen Grünanlagen wird schon lange kein Aufwuchshemmer mehr eingesetzt, entspr. politischer Beschlüsse. Also Abflämmen und teure Handarbeit.
Und von Glyphosat in Naturschutzgebieten habe ich noch nie was gehört, das kann nicht sein, oder extreme Sonderfälle. Im Staatswald wirds allerdings gelegentlich verwendet...und das soll ja wohl auch so bleiben.
Die sollen diese "Arbeitsgruppe" auflösen und sich mit was Konkretem befassen - so ist das teure Zeitverschwendung zu Lasten des Steuerzahlers.
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