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Politik

Pflegebeauftragter mahnt bessere Löhne in ambulanter Pflege an

Dienstag, 19. Februar 2019

/Peter Atkins, stock.adobe.com

Mainz – Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus (CDU), fordert eine bessere Bezahlung in der ambulanten Pflege. Wenn Pflegekräfte keine anständigen Löhne erhielten, müsse im Zweifel der Gesetzgeber dafür sorgen, sagte Westerfellhaus im Interview des ZDF-Magazins „Frontal 21“ vom Dienstag. „Alles andere wäre fatal für die Versorgung. Dann stehen wir tatsächlich vor der großen Frage, wie die Versorgungsstrukturen im häuslichen Bereich zukünftig aussehen können.“

Hintergrund ist die deutlich schlechtere Bezahlung von Pflegekräften in der ambulanten Versorgung. Sie verdienen laut Zahlen der Bundesregierung im Schnitt monatlich 917 Euro weniger als etwa flegekräfte in Krankenhäusern. Wegen ungleicher Bezahlung arbeiteten immer weniger Pflegekräfte in der ambulanten Versorgung, warnte Westerfellhaus.

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Schon jetzt lehnten nach einem Bericht des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung mehr als 40 Prozent der ambulanten Pflegedienste Klientenanfragen ab. Der Grund dafür sei oft Personalnot. Laut dem Branchenverband der ambulanten Pflegedienste (bpa) habe sich der Mangel in den vergangenen zwei Jahren spürbar verschärft. Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung hatte für 2016 berechnet, dass damals schon bundesweit 37.200 Kräfte in der ambulanten Pflege fehlten.

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) wollte die Bezahlung der ambulanten Pflegekräfte mit dem seit Januar geltenden Pflegepersonalstärkungsgesetz verbessern. Die gesetzlichen Krankenkassen sollen danach ihre Vergütungen mit den ambulanten Pflegediensten anheben. Doch zahlreiche Pflegedienste klagen nach wie vor über zu schlechte Bezahlung. „Frontal 21“ liegen Beispiele von Pflegediensten in Sachsen und Sachsen-Anhalt vor, die etwa fünf Euro weniger Stundenlohn zahlen als nach Tarif Öffentlicher Dienst Pflege.

Im Ergebnis bleibe es auch nach der Gesetzänderung zu Jahresbeginn bislang bei der schlechteren Bezahlung der meisten ambulanten Pflegekräfte, so das Magazin. Westerfellhaus forderte, Tariflöhne anzuerkennen. Andernfalls müsse der Gesetzgeber eingreifen, sagte der Pflegebeauftragte dem Magazin „Frontal 21“. © kna/aerzteblatt.de

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Avatar #73846
Titania Vertrieb
am Mittwoch, 13. März 2019, 16:48

ausgerechnet Hr.Westerfellhaus reklamiert dürftige Bezahlung von Pflegekräften

Herr Westerfellhaus ist der der die Pflegekräfte in ganz Deutschland durch Zwangsbeiträge in Zwangspflegekammern sperren will. In einigen Bundesländern werden bereits Zwangspflegekammern mit Zwangsbeiträgen mit Hilfe und zur Freude von HERRN Westerfellhaus etabliert, bravo Herr Westerfellhaus.... Fast niemand erkennt dieser HERR Westerfellhaus residiert für monatlich über 13.000,00 € in Berlin. Mit den Niederungen der Pflege will er nichts zu tun haben, außer flotten Sprüchen und heißer Luft..... nichts...
LNS

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