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Fahndung nach Bande von Medizin­technik-Dieben dauert an

Dienstag, 19. Februar 2019

V.l.n.r.: Matthias Eichler (LKA), Michael Schmitt (KRH-Klinikum Mitte), Ahmed Madisch (Klinik für Gastroenterologie) und Hans Röbbecke (Klinikum Region Hannover) präsentieren medizinische Geräte, die zuvor gestohlen worden waren. /dpa

Hannover – Eine hinter dem Diebstahl von Medizingeräten im Wert von 1,2 Millionen Euro in Hannover vermutete Bande ist auch nach der Sicherstellung der Beute weiter nicht gefasst. Die Fahndung nach den Tätern dauere an, teilte das Landeskriminalamt (LKA) heute in Hannover mit. Dorthin sind die gestohlenen 40 Endoskope inzwischen zurückgebracht worden, nachdem der Zoll am Frankfurter Flughafen sie gemeinsam mit aus einer Bielefelder Klinik gestohlenem medizinischem Gerät sichergestellt hatte. Weil die Fahnder vermuteten, dass die Beute ins Ausland transportiert werden sollte, hatten sie auch mit der Ausfuhr beschäftigte Behörden alarmiert.

Die Serie von Raubzügen durch Kliniken wurde mit der Sicherstellung nicht beendet. Am zurückliegenden Wochenende schlugen Unbekannte in einer Klinik in Herzberg  am Harz zu und erbeuteten Geräte im Wert von mindestens 100.000 Euro. Am Wochenende davor war ein Krankenhaus in Bremerhaven Ziel von Dieben, die Geräte im Wert von mehreren Hunderttausend Euro wegschafften.

Laut Bundeskriminalamt werden seit 2015 immer mehr hochwertige medizinische Geräte gestohlen. Mehr als 28 Millionen Euro Schaden seien so schon entstanden. Die Apparate landen laut Polizei über Zwischenhändler wieder bei Anbietern in Deutschland und Europa, die sie dann weiterverkaufen. © dpa/aerzteblatt.de

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