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Facharzttermine: Zahlreiche Patienten lassen Termine verfallen

Dienstag, 19. Februar 2019

/Yantra, stock.adobe.com

Düsseldorf – Viele Patienten kommen nicht zu den von der Terminservicestelle der Kassenärzte vermittelten Terminen beim Facharzt. 2018 seien rund 15 Prozent der insgesamt 21.000 vergebenen Facharzttermine nicht wahrgenommen worden, teilte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein mit und bestätigte damit einen Bericht der WAZ (Dienstag). Die Kassenärztlichen Vereinigungen im Rheinland und in Westfalen-Lippe hatten Anfang 2016 jeweils Vermittlungen eingerichtet, um Kassenpatienten zügiger Termine beim Facharzt zu verschaffen.

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Besonders gefragt seien Termine bei Psychotherapeuten, Neurologen, Internisten, Kardiologen, Röntgenärzten, und Rheumatologen, teilte die KV Nordrhein mit. Bereits im ersten halben Jahr nach der Einführung 2016 waren im Bereich Nordrhein 11,5 Prozent der Termine nicht wahrgenommen worden. Die westfälische KV erhebt die Zahl nicht.

Die KV Nordrhein wünscht sich nach Angaben eines Sprechers eine bundesweite Regelung. Damit sollten Ärzte Kosten geltend machen können, die durch nicht abgesagte Termine entstanden sind. Kostenträchtig sind laut KV in hochspezialisierten Facharztpraxen zum Beispiel die Vorbereitung von Instrumenten oder die Aufbereitung von Kontrastmitteln. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #79783
Practicus
am Mittwoch, 6. März 2019, 23:54

#bluedream

So, es gibt also eine mehrfache Terminvergabe? Ärzte sind keine Handwerker, die erst zufrieden sind, wenn sie mehr Auftröge haben, als sie termingerecht schaffen können! Und die Patienten mit Termin einfach wegschicken können!
Die Terminservicestellen vergeben die gemeldeten und freigehaltenen Termine nur einmal, so simpel ist das.
Man sollte die ohne Ankündigung fernbleibenden Versichertern dann halt befristet von der erneuten Terminvergabe über die Servicestelle ausschließen, ganz einfach - Ausfallhonorar einklagen ist doch vergebene Liebesmüh...
Avatar #749292
bluedreams54
am Mittwoch, 6. März 2019, 23:30

Ach?

Den Schaden verhindert doch die gängige Praxis der doppelten und dreifachen Terminvergabe. Nun soll impliziert werden, dass es ja ausreichend Terminkapazitäten gäbe, aber die Patienten diese nach Vergabe ohne Rückmeldung verstreichen ließen.
LNS
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