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Ausland

Neue EU-Regelung führt zu Schließungen von Apotheken in Bulgarien

Donnerstag, 21. Februar 2019

/dpa

Sofia – Hunderte Apotheken in Bulgarien haben ihre Arbeit eingestellt, um staatliche Gelder für die EU-Verifizierung von Medikamenten zu fordern. Mit der Arbeits­niederlegung am Mittwoch protestierten sie gegen die ihrer Ansicht nach für selbstständige Apotheken zu hohen Kosten einer Einführung des elektronischen Systems zur Arzneimittelsicherheit in der EU. Die neue EU-Regelung falle zudem mit bulgarischen kostenträchtigen Auflagen zusammen, beklagen vor allem kleine Apotheken in ländlichen Regionen des Balkanlandes.

An dem eintägigen Protest beteiligten sich nach Angaben der Nationalen Apotheken­kammer mehr als 700 Apotheken. Vielerorts blieb die einzige Apotheke in der Siedlung geschlossen – nur in Notfällen wurden Kunden von Mitarbeitern bedient.

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Kleinere Apotheken kritisierten auch, dass die neuen Regelungen die großen Apothekenketten begünstigten. Ge­sund­heits­mi­nis­ter Kiril Ananiew widersetzte sich jeglicher staatlichen Hilfe für Apotheken. © dpa/aerzteblatt.de

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