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2018 bringt Rhön-Klinikum AG kräftigen Gewinnsprung

Freitag, 22. Februar 2019

/dpa

Bad Neustadt – Der Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum hat das Jahr 2018 mit einem kräftigen Ergebnisplus abgeschlossen. Dabei profitierte das SDax-Unternehmen, dem unter anderem das privatisierte Uniklinikum Gießen-Marburg (UKGM) gehört, auch von einer Vereinbarung zur Forschungsfinanzierung mit dem Land Hessen. Positiv wirkten sich auch Sparmaßnahmen aus, wie die Gesellschaft heute in Bad Neustadt an der Saale mitteilte. Für das laufende Jahr peilt das Management ein Umsatzplus, aber mindestens das Vorjahresniveau an.

Den vorläufigen Berechnungen zufolge blieb 2018 unter dem Strich ein Gewinn von 51,2 Millionen Euro, das waren fast 40 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt wurden 2018 gut 850.000 Patienten in den Rhön-Kliniken behandelt, etwa anderthalb Prozent mehr als im Jahr davor. Der Umsatz stieg um rund zwei Prozent auf 1,23 Milliarden Euro.

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Nach der Mehrheitsübernahme des Uniklinikums Gießen-Marburg hatte Rhön 2017 eine Vereinbarung zur Forschungsfinanzierung mit dem Land Hessen geschlossen. Demnach verpflichtete sich Hessen, mehr Geld für Forschung und Lehre am UKGM an Rhön zu zahlen. Im vergangenen Jahr verhalf diese Trennungsvereinbarung Rhön zu zusätzlichen Einnahmen von 20 Millionen Euro. Der Vertrag mit dem Land Hessen, das mit fünf Prozent am UKGM beteiligt ist, läuft noch bis Ende 2021. Im Gegenzug wurden so lange betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen.

Rhön-Klinikum zählt mit den Standorten Campus Bad Neustadt, der Zentralklinik Bad Berka (Thüringen), dem Klinikum Frankfurt (Oder), und dem UKGM zu den größten Klinikbetreibern in Deutschland.

© dpa/aerzteblatt.de

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