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Krankenkassen erstatten zunehmend sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung

Donnerstag, 28. Februar 2019

/Monkey Business, stockadobecom

Berlin – Wer eine neue Sportart ausüben möchte oder nach längerer Zeit wieder damit beginnt, Sport zu treiben, sollte dem eine sportmedizinische Untersuchung voranstellen. Das rät die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) und weist daraufhin, dass gesetzliche Krankenkassen diese Untersuchung zunehmend die Kosten übernehmen.

„Regelmäßige moderate Bewegung hat zahlreiche positive Effekte auf die Gesundheit, die Lebenserwartung und das seelische Wohlbefinden“, teilte die Fachgesellschaft mit. Eine sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung sei aber sehr empfehlenswert, um eventuell bestehende Vorerkrankungen zu erkennen und daraus resultierende Risiken zu minimieren. „Darüber hinaus ist auch bei bereits sportlich Aktiven ein Sport-Check-up sinnvoll und kann zusätzlich als Trainingsplan dienen, um die optimale Belastungsdosierung festzulegen“, so die DGSP.

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Zu der Sporttauglichkeitsuntersuchung gehören neben Anamnese und körperlicher Untersuchung unter anderem ein Ruhe- und ein Belastungs-EKG, Labor, Spirometrie und ein Befundbericht mit Trainingsempfehlung.

„Mussten die Kosten einer solchen Untersuchung bisher von den Patienten selbst getragen werden, so beteiligen sich eine wachsende Anzahl von Krankenkassen als Partner der DGSP und erstatten Patienten inzwischen einen Großteil der sportmedizinischen Untersuchung“, teilt die Fachgesellschaft mit. 

Die DGSP listet auf ihrer Internetseite auf, welche Krankenkassen die Untersuchung übernehmen. Außerdem findet sich dort eine Liste von Sportmedizinern, welche die Untersuchung übernehmen und deren Leistungen die entsprechenden Krankenkassen übernehmen. © hil/aerzteblatt.de

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