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Politik

Zu viel Diagnostik und falsche Medikamente bei Reizdarmsyndrom

Donnerstag, 28. Februar 2019

/leszekglasner, stockadobecom

Berlin – Die Krankenkasse Barmer sieht Menschen mit Reizdarmsyndrom (RDS) in Deutschland oftmals falsch behandelt. Die Krankenkasse geht davon aus, dass hierzulande rund elf Millionen Menschen vom Reizdarmsyndrom betroffen sind. Zwar wurde 2017 nur bei rund einer Million Menschen die entsprechende Diagnose gestellt. Doch die Barmer geht nach der Auswertung von Befragungsstudien davon aus, dass rund 16 Prozent der Erwachsenen – also etwa elf Millionen Menschen – in Wirklichkeit betroffen sind.

„Die Diskrepanz ist somit enorm und ein deutliches Zeichen dafür, dass die Erkrankung nach wie vor ein Tabuthema ist“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Barmer, Christoph Straub, bei der Vorstellung des diesjährigen Arztreportes. Diese Patienten werden oftmals nicht richtig versorgt, beklagt die Kasse. Zum einen dauert es oftmals bis zu acht Jahre, bis ein Patient mit den Symptomen zum Arzt geht. Danach dauere es oft weitere Jahre, bis es zu einer Diagnose kommt, da auch die Anamnese gründlich durchgeführt werden muss.

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Die Behandlungskosten steigen laut Barmer aber noch einmal „massiv“ an, da zur Diagnosestellung „Verfahren zum Einsatz kommen, deren Nutzen bei dieser Erkrankung zumindest zweifelhaft erscheinen“, so Straub. Dabei spielte er auf die bildgebenden Verfahren an, die zur Abklärung eines Reizdarm­syndroms eingesetzt werden, aber nicht explizit vorgesehen sind. In 9,2 Prozent der Fälle aus dem ambulanten Bereich werde im Umfeld solch einer Diagnose ein CT angefertigt. Auch ein MRT werde unnötigerweise in der Diagnose ambulant in 17,1 Prozent der Fälle eigesetzt.

Auch bei der Therapie erkennen die Barmer sowie Studienautor Joachim Szecsenyi, Geschäftsführer des Göttinger AQUA-Institutes, „Schwächen“. Hier würden Patientinnen und Patienten besonders häufig Protonenpumpenhemmer verordnet bekommen, bei etwa 38,6 Prozent der Fälle sei dies so. „Dieser Umstand ist zumindest kritisch zu hinterfragen. Schließlich besteht hier die Gefahr, dass die Medikamente abhängig machen können oder das Osteoporoserisiko erhöhen“, so Straub. Auch die vermehrte Verschreibung von Opioiden kritisiert die Kasse.

Die deutliche Zunahme von Diagnosen bei jungen Erwachsenen fällt bei den Studienergebnissen besonders ins Auge: Von den elf Millionen betroffenen Menschen sind vor allem junge Versicherte zwischen 23 und 27 Jahren davon betroffen. Etwa 68.000 Menschen zählt die Kasse hier. Zwischen 2005 und 2017 gibt es in der Patientengruppe einen Zuwachs von fast 70 Prozent.

„In den aktuellen Daten hat die Zunahme der Diagnosen bei jungen Frauen im Alter um die 25 Jahre zu einem ausgeprägten ersten Altersgipfel der Diagnosehäufigkeit geführt“, erklärt Szecsenyi. Als Studienautor und Hausarzt führt er es auch darauf zurück, dass junge Erwachsene veränderte Ernährungsgewohnheiten aber auch eine veränderte Bereitschaft zur Thematisierung der Beschwerden haben. „Ich glaube nicht, dass die jungen Menschen heute kränker sind als vor 30 Jahren“, so Szecsenyi. Vielmehr müsse man das gesellschaftliche Phänomen der Überlastung sowie das Nachdenken über die eigene Gesundheit weiter befördern.

„Junge Menschen präsentieren ihre Belastungssituationen heute anders. Ob dabei die Belastungen wie Kopfschmerzen oder Reizdarmsyndrom wirklich häufiger werden, können wir nicht direkt bewerten“, erklärt Barmer-Chef Straub auf Nachfrage. Er stelle aber die Hypothese auf, dass die Herausforderungen sowie der Umgang der digitalen Welt insgesamt in der Gesellschaft noch erlernt werden müssen. Auch die Krankenkassen wollen hier Angebote für ihre Versicherten entwickeln, junge Menschen besser zu unterstützen.

Der Barmer-Arztreport erscheint seit 2006 und soll einen Überblick über die ambulant-ärztliche Versorgung geben. Für den Bericht kann auf die Daten der 9,3 Millionen Barmer-Versicherten zugegriffen werden, das seien nach eigenen Angaben gut elf Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Demnach hatten im Jahr 2017 nahezu unverändert 93 Prozent der Bevölkerung mindestens einen Kontakt zu einem niedergelassenen Arzt oder Psychotherapeuten. Nach Hochrechnungen der Barmer müssten die Zahl der abgerechneten Behandlungsfälle bei etwa 709 Millionen gelegen haben. Nach Berechnungen der Krankenkasse wurden pro Person im Schnitt 572 Euro für die ambulant-ärztliche Versorgung aufgewendet. Dabei sind die Verordnungen für Arzneimittel sowie Heil- und Hilfsmittel nicht reingerechnet. 2016 lag dieser Wert neun Euro niedriger. Laut den Kassendaten liegen die Kosten für die medizinische Versorgung in den Stadtstaaten am höchsten. Hamburg liegt mit 650 Euro vorn, darauf folgen Berlin mit 643 Euro und Bremen mit 594 Euro. © bee/aerzteblatt.de

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Avatar #88255
doc.nemo
am Dienstag, 5. März 2019, 11:26

Man kann auch Läuse und Flöhe haben

Herr Dr. Schätzler, Ihre Kasuistik des Rhabdomyosarkoms (RMS) im Zusammenhang mit dem RDS will mir nicht ganz einleuchten. Ist es möglich, das ein symptomatisches RMS noch einen Spontanverlauf von mehr als 5 Jahren hat, ehe es schließlich entdeckt wird? Und ist wirklich anzunehmen, dass es in frühen Stadien eine RDS-ähnliche Symptomatik verursacht? Vielleicht hatte Ihre Patientin beides - ein RDS und, davon unabhängig, ein RMS.
Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Dienstag, 5. März 2019, 11:02

Barmer-Arztreport 2019 - Ärzte-"Bashing" pur?

"Warum furzet und rülpset Ihr nicht, hat es Euch nicht geschmacket?" wird Martin Luthers Tischreden zugeschrieben, ist jedoch nicht eindeutig belegt. Eine eigene Bemerkung kann ich mir nicht verkneifen: Wer auch immer glaubt, der "Reizdarm" sei im ärztlichen Alltag ein massiv unterdiagnostiziertes Tabuthema, ist zumindest in der hausärztlich-allgemeinärztlich-internistischen "Kassen"-Praxis schief gewickelt: Jedes Bauchkneifen, jeder Flatus, jede kurzfristig veränderte Stuhl-Konsistenz, -Färbung und sonstige Besonderheit, jede Veränderung der eigenen Ernährungs- und Verdauungsgewohnheiten gibt Anlass, auch fremde Verdauungsstörungen ausführlich und interaktiv mit dem Arzt des Vertrauens z.T. drastisch und plastisch erörtern zu wollen.

Persönlich erlebtes Beispiel: Eine ältere Patientin ruft mich um 3 Uhr morgens an mit den Worten "Herr Doktor, ich muss mich unbedingt mal mit Ihnen über meinen Stuhlgang unterhalten!"

Allen Beteiligten sollte klar sein, dass es sich beim Reizdarmsyndrom (RDS) um eine/n Symptomenkomplex/Arbeitsdiagnose und n i c h t um eine bestimmte Krankheitsentität handelt.

Die Systematik nach ICD10-GM-2019 macht das klar und umfasst unter K58.- ff. mit dem Reizdarmsyndrom Inkl.: Colon irritabile, Irritables Kolon, Reizkolon
- K58.1Reizdarmsyndrom, Diarrhoe-prädominant [RDS-D] Inkl.: Irritable bowel syndrome with predominant diarrhoea [IBS-D]
- K58.2 Reizdarmsyndrom, Obstipations-prädominant [RDS-O] Inkl.: Irritable bowel syndrome with predominant constipation [IBS-C]
- K58.3 Reizdarmsyndrom mit wechselnden (gemischten) Stuhlgewohnheiten [RDS-M] Inkl.: Irritable bowel syndrome with mixed bowel habits [IBS-M]
- K58.8 Sonstiges und nicht näher bezeichnetes Reizdarmsyndrom Inkl.: Reizdarmsyndrom o.n.A.
http://www.icd-code.de/icd/code/K58.-.html

Um die Arbeitsdiagnose RDS, mit der keinesfalls inflationär gehandelt werden sollte, einigermaßen zu sichern, sind umfangreiche differenzialdiagnostische Überlegungen und ggf. weiterführende Ausschluss-Untersuchungen anzustellen.

In meiner Praxis reichte das Spektrum von 2 Fällen des seltenen, erblichen Familiären Mittelmeerfiebers (FMF)/Familiäre Amyloidose (Colchicin-Dauertherapie erfolgreich), 1 Fall eines nach längerer Vorgeschichte akut perforierten Meckel-Divertikel (OP bei Z.n. früherer Appendektomie erfolgreich bzw. zugleich Alkoholabhängigkeit), 1 Fall mit Situs inversus completus, 1 Fall mit HIV-Infektion, Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) über häufigere chronisch entzündliche Darm­er­krank­ungen (CED), Angina abdominalis, Mesenterialinfarkte, Cholangiopathien, Hepatopathien, Cholezystopathien, Leber- und Nierenzysten, Zöliakie und gluten-sensitive Enteropathien, Nahrungsmittel-/Medikamenten-Unverträglichkeit, Ulcus- und/oder Helicibacter pylori-Befunde, Neoplasien, Polypen, Verwachsungsbauch (Briden), gynäkologische Befunde und besonders häufig altersabhängig Divertikulose/Divertikulitis mit unterschiedlichsten Lokalisationen, um nur Einiges zu nennen. Die Masse der Gastroenteritiden viraler und sonstiger Genese limitierten sich unter Standard-Therapie - Ausnahme: Antibiotika-assoziierte Enterkolitis. All das subsumieren Laien u.U. als RDS-Symptomatik.

Bei den von der BARMER nassforsch behaupteten, unwissenschaftlich per "Repräsentativ"-Befragung hochgerechneten 16,6 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland sind gar keine gesicherten RDS-Diagnosen benannt worden. 
https://www.barmer.de/presse/infothek/studien-und-reports/arztreporte/pm-arztreport-2019
https://www.aqua-institut.de/projekte/barmer-arztreport-2019/

"Eine Befragungsstudie in 2011/12 habe eine Prävalenz von 16,6 Prozent in Deutschland ergeben" heißt es unter https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/krankenkassen/article/982147/barmer-arztreport-reizdarm-probleme-fokus-therapie.html
Das ist natürlich methodisch unhaltbar, weil ohne Angaben von Sensitivität und Spezifität nur von einer vermutlichen "Inzidenz" gesprochen werden kann.

So, wie bei meiner jungen Patientin mit über 3 Jahre langen angeblichen RDS-Beschwerden und 3 Ärzten mit übereinstimmender RDS-Diagnose. Diese Patientin musste nur "Diät-Getränke" mit Zuckeraustauschstoffen weglassen und war fortan beschwerdefrei.

Einen besonders tragischen Verlauf bei einer meiner Patientinnen will ich nicht verschweigen: Nach Ausschluss organischer Erkrankungen durch alle denkbaren Fachrichtungen, blieb nur die symptomatische Therapie der Darmbeschwerden bei RDS übrig. Erst 5 Jahre später stellte sich ein seltenes, inkurables Rhabdomyosarkom, ausgehend von der Dünndarm-Muskulatur, als Ursache heraus.

Was mir so sauer aufstößt? Wie sind der BARMER-Chef und internistische Kollege Prof. Dr. med. Christoph Straub und sein wissenschaftliches Gefolge am aQua, Thomas G. Grobe, Dr. med., MPH, Leiter der Abteilung Gesundheitsberichterstattung und Biometrie, Susanne Steinmann, Dipl.-Dok., Mitarbeiterin dieser Abteilung und Joachim Szecsenyi, Prof. Dr. med., Dipl.-Soz., Leiter des aQua – Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH in Göttingen eigentlich auf die Idee gekommen, ausgerechnet am Beispiel des Reizdarmsyndroms (RDS) uns niedergelassene Ärztinnen und Ärzte derart unkollegial mit einem Barmer Arztreport zum Schwerpunkt-Thema RDS am "Nasenring" in der Öffentlichkeit vorführen zu wollen?

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund (z.Zt. Mauterndorf/A) 
Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Freitag, 1. März 2019, 14:55

Zum "Aus-der-Haut-Fahren"!

Ganz ehrlich: Es ist doch zum "Aus-der-Haut-Fahren", wenn ausgerechnet eine große gesetzliche Krankenkasse wie die BARMER mit eigens dafür entfremdeten Beitragsgeldern ihrer GKV-Versicherten einen "Arzt-Report" finanziert, in dem die angeblich oft nur schleppende ärztliche Diagnose und Therapie ausgerechnet beim Reizdarmsyndrom (RDS) angeprangert wird.

Eine Krankenkasse, die noch nicht ein einziges Mal Patienten mit RDS selbst untersucht, diagnostiziert oder therapiert hat, geht auf Grund von simplen, hochgerechneten Publikumsbefragungen einfach davon aus, dass hierzulande rund elf Millionen Menschen vom Reizdarmsyndrom betroffen sind.

Dabei ist das RDS gar keine eigenständige Krankheitsentität, sondern ein Symptomkomplex mit z. T. äußerst diffusen Abdominal- und Verdauungsbeschwerden von großer Bandbreite und Intensität.

Trotzdem wir daraus konstruiert: Zwar wurde 2017 nur bei rund einer Million Menschen die entsprechende Diagnose gestellt. Doch die BARMER gehe nach der Auswertung von Befragungsstudien davon aus, dass rund 16 Prozent der Erwachsenen – also etwa elf Millionen Menschen – in Wirklichkeit betroffen sind.

Der Vorstandsvorsitzende der Barmer, der „Kollege“ Prof Dr. med. Christoph Straub, vorverurteilt uns niedergelassene Kolleginnen und Kollegen, in dem er ebenso vorschnell wie unzutreffend konfabuliert: „Die Diskrepanz ist somit enorm und ein deutliches Zeichen dafür, dass die Erkrankung nach wie vor ein Tabuthema ist“, erklärte bei der Vorstellung des diesjährigen Arztreportes. Diese Patienten werden oftmals nicht richtig versorgt, beklagt die Kasse. Zum einen dauert es oftmals bis zu acht Jahre, bis ein Patient mit den Symptomen zum Arzt geht. Danach dauere es oft weitere Jahre, bis es zu einer Diagnose kommt, da auch die Anamnese gründlich durchgeführt werden muss.
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/101383/Zu-viel-Diagnostik-und-falsche-Medikamente-bei-Reizdarmsyndrom

Die BARMER-Vorwurfshaltung ist leicht zu durchschauen:
1. Wird das Reizdarmsyndrom (RDS) ohne empirischen Beleg zum „Tabuthema“ gemacht
2. Wird ein fiktiver, millionenfacher Versorgungsbedarf behauptet
3. Wird daraus eine Unterdiagnostik konstruiert
4. Wird die Prokrastination seitens der Patienten den Ärzten zur Last gelegt
5. Werden Patienten mit RDS untersucht, ist dies der BARMER wiederum zu aufwändig
6. Werden sie gar therapiert, ist das der BARMER wiederum zu teuer und intransparent

Es ist wie bei „MIKADO“, dem deutschen Beamten-Spiel: „Wer sich zuerst bewegt, hat verloren“!

Das Reizdarmsyndrom, kurz RDS, ist ein häufiges, aber relativ unscharf definiertes, gastroenterologisches Krankheitsbild, das durch diffuse abdominelle Beschwerden gekennzeichnet ist. Es wird oft den psychosomatischen Erkrankungen zugeordnet.

Die Diagnose "Reizdarmsyndrom" ist im strengen Sinn eine Ausschlussdiagnose. Sie wird dann gestellt, wenn trotz sorgfältiger Untersuchung des Patienten keine organischen Ursachen für bestehende abdominelle Beschwerden gefunden werden können.

ICD10-GM Codes
Reizdarmsyndrom (K58.8+G) + Reizdarmsyndrom mit prädominanter Diarrhoe [RDS-D] (K58.1+G) + Reizdarmsyndrom mit prädominanter Obstipation [RDS-O] (K58.2+G) + Reizdarmsyndrom mit wechselnden oder gemischten Stuhlgewohnheiten [RDS-M] (K58.3+G) + Reizdarmsyndrom ohne Diarrhoe (K58.8+G) + Reizdarmsyndrom, Diarrhoe-prädominant (K58.1+G) + Reizdarmsyndrom, Obstipations-prädominant (K58.2+G)

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
LNS

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