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Neues Zentrum für Systembiologie in Berlin

Montag, 4. März 2019

BIMSB /Horst Krüger, MDC

Berlin – Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) hat ein neues Forschungsgebäude für das „Berliner Institut für Medizinische Systembiologie“ (BIMSB) eröffnet. Rund 250 Forscher verschiedener Fachdisziplinen sollen hier die Genregulation in den Zellen analysieren, also der Frage nachgehen, wie die Gene das Leben der Zellen steuern und damit Gesundheit und Krankheit beeinflussen. Die Einweihung übernahm Ende Februar Bundeskanzlerin Angela Merkel. Bei einem Besuch in den neuen Labors und im Gespräch mit Nachwuchswissenschaftlern informierte sich die Kanzlerin über neuartige Ansätze der biomedizinischen Forschung.

„Ihr Besuch und ihr Interesse sind ein Zeichen für das Verständnis und die Unter­stützung, die die Kanzlerin der Wissenschaft zukommen lässt. Das unterstreicht zugleich die Erwartungen, die die Bundesregierung und die Gesellschaft an uns Forscher haben“, sagte Martin Lohse, Wissenschaftlicher Vorstand des MDC.

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„Der neue, zukunftsweisende Standort der biomedizinischen Forschung ist eine große Bereicherung für die Berliner Wissenschaft. Das Land Berlin ist stolz darauf, die Entwicklung des BIMSB von einer innovativen Idee der Wissenschaftler des MDC hin zu einer interdisziplinär angelegten Forschungsstruktur von Anfang an begleitet zu haben“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller (SPD).

„Wir sprengen traditionelle Grenzen und verbinden Biotechnologie, rechnergestützte Wissenschaft, Biochemie, Molekularbiologie und klinische Forschung“, umriss der Leiter des BIMSB, Nikolaus Rajewsky, den Ansatz des Instituts. Als Beispiel nannte er die Einzelzellbiologie. Dieser neue Forschungszweig ermögliche es, den Wandel von einzelnen Zellen im Laufe des Lebens nachzuvollziehen.

Bund und Land haben in den Neubau auf dem Gelände der Humboldt-Universität zu Berlin rund 41 Millionen Euro investiert. © hil/aerzteblatt.de

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