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Mehrtägiger Warnstreik am Universitätsklinikum Gießen-Marburg

Mittwoch, 6. März 2019

/dpa

Gießen – Etwa 150 Beschäftigte haben heute zu Beginn eines dreitägigen Warnstreiks am Universitätsklinikum Gießen-Marburg (UKGM) ihre Arbeit niedergelegt. Betroffen davon waren an beiden Klinikstandorten die Bereiche Technik, Verwaltung und Service, wie ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi mitteilte. Für die Patienten hätte das Verzögerungen etwa beim Transport zur Folge gehabt.

Die Aktionen begannen heute Morgen und sollen bis Freitag laufen. Nach Angaben des Verdi-Sprechers geht es um die Bezahlung von rund 7.000 Mitarbeitern, darunter Pflege- und Therapiepersonal sowie Arbeiter unter anderem in der Müllentsorgung.

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Die Gewerkschaft sieht die Beschäftigten bei der Bezahlung im Vergleich zu denjenigen an öffentlichen Kliniken abgehängt. Der Arbeitgeber spiele aber auf Zeit und habe kein eigenes Angebot vorgelegt, heißt es im Streikaufruf.

Das privatisierte UKGM gehört zur Rhön-Klinikum AG. Das Uniklinikum hatte den Warnstreik als unbegründet bezeichnet. „Wir sind derzeit in guten Gesprächen über die Anpassung der Eingruppierungen und stehen am Anfang der Entgelttarif­verhand­lungen. Deshalb gibt es keinen Grund, unsere Unikliniken zu bestreiken“, hatte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Gunther Weiß, erklärt. Verzögerungen oder Ausfälle könnten nicht ausgeschlossen werden. Die Notfallversorgung sei aber gewährleistet.

Morgen sind unter anderem Beschäftigte des Sozial- und psychologischen Diensts aufgerufen, sich an den Aktionen zu beteiligen. Am Freitag sollen alle Beschäftigten an einer gemeinsamen Streikdemo in Marburg teilnehmen. © dpa/aerzteblatt.de

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