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Ärzteschaft

Wenker könnte erste Frau an Spitze der Bundes­ärzte­kammer werden

Mittwoch, 6. März 2019

Martina Wenker /dpa

Hannover – Niedersachsens Ärztekammerpräsidentin Martina Wenker bewirbt sich beim 122. Deutschen Ärztetag in Münster Ende Mai als Präsidentin der Bundesärzte­kammer (BÄK). Das kündigte die Lungenärztin und Umweltmedizinerin heute in Hannover an. Wenker wäre die erste Frau an der Spitze der BÄK.

Viele Kolleginnen hätten sie in der Bewerbung bestärkt, sagte die 60-Jährige. Ausreichend ärztlichen Nachwuchs zu gewinnen und die Digitalisierung seien die größten Herausforderungen der Zukunft, erklärte sie. „Das Thema Telemedizin nimmt schnell Fahrt auf.“ Dort gehe es auch um ethische Aspekte.

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Wenker ist seit acht Jahren Vizepräsidentin der BÄK. Sie arbeitet als Oberärztin in der Helios-Lungenklinik in Hildesheim. Ihre Aufgabe sieht sie auch darin, „Brücken zu bauen zwischen den verschiedenen Ärztegruppen“.

Das Amt in Berlin sieht Wenker zudem als Chance, auch auf Bundesebene für die Sicherstellung der Qualität von ärztlicher Behandlung zu streiten. Sie möchte die Versorgung von Schmerzpatienten verbessern und die palliativmedizinische Versorgung stärken, wie die Kammer in Hannover weiter mitteilte.

Die 60-Jährige ist seit 1997 Mitglied des Marburger Bundes (MB) Niedersachsen. Die Ärztegewerkschaft begrüßte heute ihre Kandidatur. „Martina Wenker versteht es, klare Haltung zu zeigen und sich eindeutig zu positionieren“, sagte der Landesvorsitzende Hans Martin Wollenberg. Rudolf Henke, Erster MB-Vorsitzender, bezeichnete sie als die „richtige Kandidatin zur richtigen Zeit“.

Bisher haben neben Wenker auch der Präsident der Bayerischen Lan­des­ärz­te­kam­mer, Gerald Quitterer und der Allgemeinmediziner Klaus Reinhardt aus Bielefeld offiziell eine Kandidatur angekündigt. Dem Vernehmen nach gilt das auch für Günther Jonitz, Präsident der Ärztekammer Berlin. Frank Ulrich Montgomery, seit 2011 Präsident der Bundes­ärzte­kammer, tritt nicht erneut für das Amt an. © dpa/may/aerzteblatt.de

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Avatar #672734
isnydoc
am Donnerstag, 7. März 2019, 20:49

Würde sie zur "Quotenfrau" oder zum Fanal?

"Heutzutage hat das Fanal auch die übertragene Bedeutung eines Aufmerksamkeit erregenden und Veränderung ankündigenden Zeichens in Form eines bedeutungsschweren, folgenreichen oder symbolträchtigen Ereignisses oder einer solchen Handlung[3] („ein Fanal setzen“, „ein Fanal der Hoffnung“). "
Soweit zur Erklärung in WIKI:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fanal
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