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Dräger muss Einbußen verkraften

Donnerstag, 7. März 2019

/dpa

Lübeck – Der Dräger-Konzern ist im vergangenen Jahr weniger stark gewachsen als erhofft. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging auf 62,6 Millionen Euro zurück. 2017 hatte es noch bei mehr als 155 Millionen Euro gelegen, wie der Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik heute mitteilte.

Danach reduzierte sich die Ebit-Marge – also das Verhältnis des Ergebnisses vor Steuern und Zinsen zum Umsatz – auf 2,4 Prozent (2017: 6,1 Prozent). Der Jahresüberschuss schrumpfte auf 34,9 Millionen Euro (2017: 98,5 Millionen Euro). Das schlechte Ergebnis begründete Konzernchef Stefan Dräger mit Währungseinflüssen, dem 2019 begonnenen Investitionsprogramm zur Qualitätsverbesserung und ungeplanten Logistikkosten.

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„Wir mussten Anfang 2018 Ausfälle bei einem unserer Logistikdienstleister durch eigene Kapazitäten ausgleichen. Diese Kosten werden uns auch 2019 noch begleiten“, sagte Dräger. In diesem Jahr geht der Konzern von einem währungsbereinigten Umsatzplus zwischen einem und vier Prozent aus. 2018 legten die Erlöse um fast ein Prozent auf knapp 2,6 Milliarden Euro zu. Währungsbereinigt lag das Plus bei fast vier Prozent.

Die Investitionen in Forschung und Entwicklung werden fortgeführt, kündigte der Konzernchef an. Sie wurden für 2018 auf mehr als 252 Millionen Euro beziffert, das waren 9,7 Prozent des Konzernumsatzes. Die Mittel flossen vor allem in die Entwicklung neuer Komponenten und Produkte in den Bereichen Systeme und Therapiegeräte.

Für den Bereich Medizintechnik kündigte der Konzernchef eine Restrukturierung an. „Wir wollen Verantwortlichkeiten klarer zuweisen und die Kundenorientierung insbesondere in der Zentrale in Lübeck stärken. So werden wir mittelfristig wieder deutlich profitabler werden.“

Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 14.400 Mitarbeiter, davon mehr als 6.800 in Deutschland. © dpa/aerzteblatt.de

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