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Medizin

Spaziergänge mit Hunden erhöhen Frakturrisiko von Senioren

Donnerstag, 7. März 2019

/sandra, stockadobecom

Philadelphia – Der Besitz eines Hundes zwingt ältere Menschen, sich im Freien zu bewegen, was aus medizinischer Sicht hilfreich ist. Ein Spaziergang mit einem Hund kann, vor allem, wenn er an der Leine gehalten wird, jedoch auch Stürze verursachen. Laut einer repräsentativen Umfrage in Notfallambulanzen in JAMA Surgery (2019; doi: 10.1001/jamasurg.2019.0061) hat die Zahl der Frakturen bei Spaziergängen mit Hunden in den USA zugenommen.

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Die US Consumer Product Safety Commission führt im Auftrag der Regierung regelmäßig Analysen zu Unfallursachen durch. Zu den Methoden gehört die Analyse der Krankenakten von 100 Notfallambulanzen, in denen die Ärzte häufig notieren, wie es zu einem Unfall gekommen ist.

Wie Jaimo Ahn von der Universität von Pennsylvania in Philadelphia berichtet, ist es zwischen 2004 und 2017 zu einem deutlichen Anstieg der Knochenbrüche bei Senioren gekommen, die bei Spaziergängen mit dem Hund unterwegs waren. Typischerweise war der Hund angeleint und der plötzliche Zug an der Leine scheint für viele Stürze verantwortlich gewesen zu sein.

Die meisten Frakturen traten laut Ahn bei Frauen auf (78,6 %). Die häufigste schwere Verletzung war eine Hüftfraktur (17,3 %). Noch häufiger waren Fakturen der oberen Extremitäten (52,1 %). Insgesamt 28,7 der Patienten mussten im Krankenhaus behandelt werden. Ahn rät den Ärzten, vor allem ältere Frauen auf das Risiko hinzuweisen.

© rme/aerzteblatt.de

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