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Ärzteschaft

Zahl der Ärztinnen in Bayern gestiegen

Donnerstag, 7. März 2019

/morganka, stockadobecom

München – Die Zahl der Ärztinnen in Bayern hat sich den vergangenen knapp 20 Jahren fast verdoppelt. Ihre Zahl stieg auf 39.180, die Zunahme seit dem Jahr 2000 betrug damit 80 Prozent, wie Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) heute in München anlässlich des Weltfrauentags am 8. März mitteilte. Im selben Zeitraum bis 2018 habe sich die Zahl der männlichen Ärzte nur um 21 Prozent auf 45.572 erhöht.

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Wie viele Mediziner in Teilzeit arbeiten, weist die Statistik den Angaben zufolge nicht aus. Huml forderte, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf müsse auch im Gesundheitsbereich verbessert werden, damit Frauen den Beruf ergreifen und ihn langfristig ausüben.

Gerade auch mit Blick auf den Mangel bei Landärzten sagte die Ministerin: „Insbesondere für die medizinische Versorgung auf dem Land müssen Formen gefunden werden, die Ärztinnen mit Kindern ein Leben und Arbeiten dort erleichtern.“ Sinnvoll seien etwa Gemeinschaftspraxen und Teilzeitmodelle. Immer mehr Medizin­studenten – derzeit mehr als 60 Prozent – seien weiblich. © dpa/aerzteblatt.de

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