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Medizin

Luftverschmutzung verursacht jedes Jahr 800.000 vorzeitige Todesfälle in Europa

Dienstag, 12. März 2019

/dpa

Mainz – Die Schäden der Luftverschmutzung auf die Gesundheit sind möglicherweise größer als bisher angenommen. Nach neuen Berechnungen im European Heart Journal (2019; doi: 10.1093/eurheartj/ehz135) sterben weltweit jedes Jahr 8,8 Millionen Menschen pro Jahr vorzeitig an den Folgen von Luftverschmutzung. Auf Europa entfallen knapp 800.000 vorzeitige Todesfälle, die die durchschnittliche Lebenserwartung der Europäer um rund 2 Jahre verringern. Die meisten Todesfälle sind dabei auf Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen zurückzuführen.

Während in der öffentlichen Diskussion zuletzt vor allem die Stickoxidbelastung die Diskussion dominierte, sehen Kardiologen vor allem in der Feinstaubbelastung ein Gesundheitsrisiko. Partikel in einer Größe von unter 2,5 Mikrometern (PM 2,5) gelangen über die Lungen in die Blutgefäße. Dort induzieren die feinen Partikel Entzündungen, oxidativen Stress und eine endotheliale Dysfunktion. Zu den Folgen gehören eine arterielle Hypertonie, ein Typ-2-Diabetes und eine beschleunigte Arteriosklerose.

Für die neuen Berechnungen hat ein Team um Jos Lelieveld, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, zunächst die regionale Belastung mit Schadstoffen wie Feinstaub und Ozon neu ermittelt. Sie verwendeten dabei ein vom Deutschen Klimarechenzentrum in Hamburg mitentwickeltes Modell. Die lokalen Luftschadstoff­belastungen wurden dann von einem Team um den Kardiologen Thomas Münzel von der Universitätsmedizin Mainz mit den Ergebnissen aus epidemiologischen Studien in Beziehung gesetzt. Diese Studienergebnisse (aus 41 Kohorten in 16 Ländern) waren im „Global Exposure Mortality Model“ der Welt­gesund­heits­organi­sation zusammengefasst worden, das im letzten Jahr überarbeitet wurde.

Die neuen Berechnungen übertreffen frühere Schätzungen, nach denen die Luft­verschmutzung weltweit zu 2,4 Millionen vorzeitigen Todesfällen geführt hat, darunter 269.000 in Europa (Lancet Planet Health 2018; 2: e292-e300).

Nach den neuen Berechnungen beträgt die Zahl der vorzeitigen Todesfälle in Europa jährlich 790.000 (95-%-Konfidenzintervall 645.000-934.000). Davon entfallen allein auf die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU 28) 659.000 (537.000-775.000).

Von den 790.000 Todesfällen werden 40 % nach den neuen Studienergebnissen durch ischämische Herzkrankheiten, 8 % durch Schlaganfälle, 7 % durch Lungenkrebs, 6 % durch chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) und 7 % durch Lungenentzündungen verursacht. Die restlichen 32 % entfallen auf andere nichtübertragbare Erkrankungen.

Die Lebenserwartung der Bevölkerung wird nach den Berechnungen der Forscher europaweit um 2,2 Jahre vermindert. In Deutschland sind es 2,4 Jahre, in Polen sogar 2,8 Jahre, in Italien dagegen nur 1,9 Jahre, in Frankreich 1,6 Jahre und in Großbritannien 1,5 Jahre. Noch größer dürfte der Verlust an Lebensjahren in Zentral- und Osteuropa sein, sprich in den ehemaligen Ostblockländern und den Staaten der ehemaligen Sowjetunionen. Die höchste luftschadstoffbedingte Sterblichkeit wurde für Bulgarien, Kroatien, Rumänien und die Ukraine ermittelt.

Der Anteil von Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schwankt innerhalb Europas stark. In Zentral- und Osteuropa stehen Todesfälle durch Atemwegserkrankungen im Vordergrund. Hier sind die Auswirkungen der schlechten Luft auf die Gesundheit direkter spürbar. In den Ländern Westeuropas hat die Luftverschmutzung eher Herz-Kreislauf-Todesfälle zur Folge.

Die Quelle der Luftverschmutzung ist den Forschern zufolge nicht nur in der Verbrennung von fossilen Energieträgern (Heizungen, Straßenverkehr, Kraftwerke) zu suchen. Bei Feinstaub aus dem Verkehr spiele auch der Reifenabrieb und aufgewirbelter Staub eine Rolle.

In Deutschland trägt laut der Studie die Landwirtschaft mit bis zu 45 % zur Feinstaub­bildung bei. Wenn Dung und Dünger auf landwirtschaftlichen Flächen aufgebracht würden, werde Ammoniak in die Atmosphäre freigesetzt, das mit Schwefel und Stickoxiden und den dazugehörigen Schwefel- und Salpetersäuren reagiert, wobei Salze wie Ammoniumsulfat und Nitrat gebildet werden. Diese Substanzen tragen laut den Forschern wesentlich zur Bildung und Zusammensetzung von feinen Partikeln bei, und sie interagieren dann mit Ruß und organischen Aerosolverbindungen.

Angesichts der Studienergebnisse halten die Forscher den europäischen Grenzwert für PM 2,5 von 25 µg/m3 Luft für zu hoch. Die Welt­gesund­heits­organi­sation empfiehlt einen Grenzwert für PM 2,5 von 10 µg/m3 Luft im Jahresmittel.

© rme/aerzteblatt.de

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Avatar #715180
DrSchnitzler
am Montag, 15. April 2019, 10:57

... zum Narren gehalten: VERANTWORTUNGSLOSE GROTESKE ...

Leserbrief und Kommentar zur Studie: https://academic.oup.com/eurheartj/advance-article/doi/10.1093/eurheartj/ehz135/5372326#usercomments

ZUSAMMENFASSUNG:
Es ist schon erstaunlich, dass (mutmaßlich; stellvertretend) Jos Lelieveld – gleich mehrfach – ERWIESENE TATSACHEN in Abrede stellt, ohne sie auch nur im Ansatz zu WIDERLEGEN.

ALLEM VORAN bestreitet er allen Ernstes ("We are unaware of such textbooks") die Schädlichkeit des Rauchens. UNTER ÄRZTEN brauche ich eine derartig VERANTWORTUNGSLOSE GROTESKE wohl nicht näher erläutern.

Nichtmedizinern sei zum Einstieg empfohlen:
- Doll & Hill: Smoking and Carcinoma of the Lung. BMJ 1950: 739-48
- Haustein, Groneberg: Tabakabhängigkeit. Springer-Verlag 2009
- Singer et al: Alkohol und Tabak. Thieme-Verlag 2010

Unzählige weitere Publikationen betreffend u.a. die Fachgebiete Kardiologie (sic), Pulmologie, Angiologie, Neurologie, Diabetologie, Ernährungsmedizin etc. pp. lassen sich ebenfalls leicht auffinden.

Sodann behauptet er "höhere Verbrennungstemperaturen" bei Umweltschadstoffen vs. Tabak. Das Gegenteil ist leicht nachprüfbar (zB Zigaretten bei 1.000 °C; Ottomotoren bei 500°C). Anorganische Substanzen (allem voran wohl NH3/Ammoniak) haben mit "Verbrennungsprozessen" hingegen rein gar nichts zu tun (Gülle).

Sodann bestreitet er die Vergleichbarkeit von Tabak und anderen Pflanzenprodukten, wogegen leicht nachprüfbar ist ("Garagenversuche": Zigaretten vs. Diesel), dass sich jedenfalls Menge und Größe der Partikel gerade nicht substanziell unterscheiden. Die Gefährlichkeit von Tabak ist gut untersucht (rund 7.000 Inhaltsstoffe, davon 70 potentiell oder nachweislich krebserregend); zudem hat noch niemals jemand behauptet, andere Rußquellen seien "gefährlicher" als Tabak.

Sodann bestreitet er die dosisabhängig erhöhte Mortalität bzw. Morbidität von Tabak versus "frischer Luft", bspw. gemessen am "Cotinin-Spiegel". Auch diese TATSACHEN sind leicht nachprüfbar.


Was bleibt, ist Ratlosigkeit.

Wie kann man derart tatsachenwidrige Aussagen in einem Fachmagazin für "Kardiologie" hinnehmen?
Avatar #715180
DrSchnitzler
am Donnerstag, 4. April 2019, 10:14

... zum Narren gehalten ...

1. Erratum: 124.000 / 0,00154
2. Anders läge der Fall, wenn "Feinstaub" und "Tabakrauch" zwei völlig verschiedene Dinge wären; bis auf Spezifika wie "Reifenabrieb", der hier aber wohl keine Rolle spielt, gleichen sich die "Verbrennungsprodukte" jedoch wie ein Ei dem anderen (s.u.).
Avatar #715180
DrSchnitzler
am Mittwoch, 3. April 2019, 18:39

... zum Narren gehalten ...

@ Mitdenker:
Ihre Argumentation könnte zutreffen, wenn (!) man die Raucher HERAUSGERECHNET hätte. Das ist auch zwingend: "genau so viele (Nichtraucher) wie Raucher" schließt die Raucher logischerweise aus.

Nachgerechnet: 124.000 * 0,00154 = 80,5 Mio, mithin die GESAMTE Bevölkerung in D; davon sind aber (ca.; destatis.de) 16 Mio Raucher. Die Bezugsgröße hätten also HÖCHSTENS 64 Mio (Nichtraucher) sein dürfen.

Bezogen auf die GESAMTBEVÖLKERUNG hätten es sonst aber 244.000 sein müssen (a PLUS b). Wieviele denn NOCH, wenn wir "nur" 900.000 Todesfälle insgesamt haben? Und vor allem, wie wäre dann das Verhältnis 1.000 : 1 (REALE, MESSBARE "Feinstaubbelastung": Raucher vs. Nichtraucher) erklärbar?

Es sind nicht 124.000, nicht 60.000, nicht 3, sondern NULL (auf Basis der vorgelegten Berechnung).

Somit aber lautet der Vergleich IN WAHRHEIT: "genau so viele Raucher wie Raucher". Dann ist es aber schlicht und einfach Betrug (sorry), irgendetwas ANDERES als das Rauchen anzuschuldigen.
Avatar #759489
MITDENKER
am Mittwoch, 3. April 2019, 15:15

RECHNEREI

Der Monitor-Artikel ist erst einmal schockierend, da er die üble Rolle der Landwirtschaft bzw. der Massentierhaltung brutal aufzeigt. Tut manchen weh, klar (€€€€). Trotzdem ist verwunderlich, dass das die Kommentatoren hier offenbar überhaupt nicht juckt. Stattdessen wird herumgerechnet. Ok, dann rechne ich mal ein wenig mit. Aber im Gegensatz zu den Weltklasse-Mathematikern hier kann ich mich natürlich irren.
Prof. Jos Lelieveld: "Damit sei Feinstaub für etwa ebenso viele vorzeitige Todesfälle verantwortlich wie das Rauchen." Er sagt weitererhin: "Demnach sterben in Deutschland rund 120.000 Menschen pro Jahr vorzeitig durch Feinstaub, fast doppelt so viele wie bisher angenommen."
Für RAUCHER werden 120.000 vorzeitige Todesfälle jährlich zugrunde gelegt (zB Tabakatlas 2015). Von daher: 120.000 allein durch die Raucherei u. ca. 120.000 durch Feinstaubeffekte (auf alle Bürger bezogen) = ein Vergleich. Also passt doch - oder?
Selbst wenn die (Hoch)Rechnerei nicht ganz exakt ist u. niemals sein kann: Nehmen wir einfach mal "nur" 60.000 an. Das ist richtig übel u. hochgefährlich u. da muss man sich einiges überlegen, anstatt - wie die FDP - drei mögliche Behandlungsfehler/Todesfälle durch einen Heilpraktiker (Prozess läuft noch) in Brüggen zum Anlass zu nehmen, den Heilpraktiker in naher Zukunft abzuschaffen.
Avatar #715180
DrSchnitzler
am Montag, 18. März 2019, 09:48

... ZUM NARREN GEHALTEN ...

ZITAT:
»Verschmutzte Außenluft fordert mehr Opfer als Rauchen (…)
Rauchen ist jedoch individuell vermeidbar, Luftverschmutzung hingegen nicht.« (MPIC 2019)

TATSACHE ist:
a) das MPIC hat Raucher NICHT herausgerechnet (Bezugsgröße = GESAMTE Bevölkerung in D, 80,6 Mio). Für RAUCHER werden aber 120.000 vorzeitige Todesfälle jährlich zugrundegelegt (zB Tabakatlas 2015).
b) 80 Jahre „frische Luft“ = 29.000 „Tagesdosen allgemeiner Feinstaub“, 40 „Päckchenjahre“ = 14 Millionen Tagesdosen (40 Jahre x 365 Tage x 1.000, auf der Basis von „Cotinin-Spiegel“, zB Jarvis 1987).

NB: die QUALITATIV ungefähre Vergleichbarkeit von Tabakrauch und "Abgas" wurde mehrfach konkret gezeigt (zB de Marco 2016)

WIE ANDERS kann man das bezeichnen als "WISSENTLICHE FALSCHAUSSAGE"?

LIT:
- Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie: Pressemitteilung: Neubewertung der Gesundheitsrisiken durch Luftschadstoffe ergibt unerwartet hohes Sterblichkeitsrisiko speziell durch Herzkreislauferkrankungen. https://www.mpic.de/aktuelles/pressemeldungen/news/luftverschmutzung-verkuerzt-das-leben-der-europaeer-rund-zwei-jahre.html (18.03.2019)
- Pötschke-Langer M, Kahnert S, Schaller K et al.: Tabakatlas Deutschland. https://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/sonstVeroeffentlichungen/Tabakatlas-2015-final-web-dp-small.pdf (15.03.2019)
- Jarvis MJ, Unstall-Pedoe H, Feyerabend C et al.: Comparison of Tests Used to Distinguish Smokers from Nonsmokers. Am J Public Health 1987. 77:1435-1438.
- Marco CD, Ruprecht AA, Pozzi P et al.: Particulate matters from diesel heavy duty trucks exhaust versus cigarettes emissions: a new educational antismoking instrument. Multidisciplinary Respiratory Medicine 2016. 11:2-6. doi: 10.1186/s40248-016-0042-7
Avatar #715180
DrSchnitzler
am Samstag, 16. März 2019, 18:34

... ZUM NARREN GEHALTEN ...

IN WAHRHEIT lautet also der Vergleich: "genau so viele RAUCHER wie Raucher".

GENAU DAS aber sind die LÜGENGESCHICHTEN, die derzeit Jugendliche massenhaft auf die Strasse treiben (die werden schon irgendwannn merken, dass man sie genau so hinters Licht führt, wie uns damals mit der "neuen Eiszeit", dem "Waldsterben" und tausendundein weitere Märchen vom nächsten Weltuntergang, mit denen immer nur ein paar Profiteure ihre Geschäfte machen. Sorry).

MÜSSEN WIR WISSENSCHAFTLER denn nicht BEI DER WAHRHEIT BLEIBEN ?????????

Müssen wir uns WIRKLICH auf das Niveau von "alternativen Fakten" herabwürdigen?

Nur um ein paar elender Schlagzeilen Willen?

FREMDSCHÄMEN muss man sich für diesen Unfug!!!
Avatar #715180
DrSchnitzler
am Samstag, 16. März 2019, 17:57

DIE KATZE IST AUS DEM SACK !!!!!

Lelieveld &Co haben uns in der Tat ZUM NARREN GEHALTEN.

Zur Studie: https://doi.org/10.1093/eurheartj/ehz135

Aus 124.000/0,00154 = 80.500.000 bzw. Supplement Tabelle 1 ergibt sich eindeutig, dass die GESAMTDEUTSCHE Bevölkerung ausgewertet wurde, also EINSCHLIESSLICH RAUCHER.

Raucher inhalieren aber TAUSENDMAL SOVIEL "Feinstaub" ein wie Nichtraucher (bspw. gemessen am "Cotinin-Spiegel"), sind also VÖLLIG UNMÖGLICH vom "allgemeinen Feinstaub" betroffen.

Lelieveld behauptet aber: » genau so viele (Nichtraucher) wie Raucher« (https://www1.wdr.de/daserste/monitor/extras/pressemeldung-feinstaub-100.html).

DAS nenne ich jetzt mal VORSÄTZLICHE IRREFÜHRUNG.

UNGLAUBLICH.
Avatar #93001
rwmeilen
am Donnerstag, 14. März 2019, 10:39

Panikmache mit Unsinn

Lebensfreude verlängert das Leben – das Schüren der Ängste wirkt demgegenüber erwiesenermassen lebensverkürzend. Sind sich diese als Wissenschaftler getarnten Umweltaktivisten eigentlich bewusst, was sie der Bevölkerung mit ihrem eigennützigen Buhlen um Ansehen und Forschungsgeldern antun?
Avatar #715180
DrSchnitzler
am Mittwoch, 13. März 2019, 15:31

Erneut: "mindestens grob fahrlässige Suggestion" !!!!!!

http://www.rwi-essen.de/unstatistik/87/

... letzte Zuckungen einer untergehenden Zunft.

Wer bitte kann diesen völlig lebensfremden "Flohzirkus" noch ernst nehmen (https://www.achgut.com/artikel/wenn_wissenschaft_auf_wirklichkeit_trifft)?

Avatar #705945
Dr West
am Mittwoch, 13. März 2019, 08:07

Panikmache

Seit dem Ende des 2. Weltkrieges steigt die Lebenserwartung in Deutschland pro Jahr um 3 Monate. Ein Ende dieses Trend ist nicht absehbar (Max-Planck-Institut für demografische Forschung Rostock/https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/97925). Als Ursache werden zunehmend saubere Luft, sauberes Wasser, Prävention und Ernährung angesehen. Eine von diesem Kontext abgelöste Panikmache trägt weder zu besonnenen Problemlösungen noch zu einer Festigung psychischer Gesundheit bei.
Avatar #705945
Dr West
am Mittwoch, 13. März 2019, 08:00

Panikmache

Seit dem Ende des 2. Weltkrieges steigt die Lebenserwartung in Deutschland pro Jahr um 3 Monate. Ein Ende dieses Trend ist nicht absehbar (Max-Planck-Institut für demografische Forschung Rostock/https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/97925). Als Ursache werden zunehmend saubere Luft, sauberes Wasser, Prävention und Ernährung angesehen. Eine von diesem Kontext abgelöste Panikmache trägt weder zu besonnenen Problemlösungen noch zu einer Festigung psychischer Gesundheit bei.
Avatar #26589
nordman
am Dienstag, 12. März 2019, 19:47

Das Leben bleibt ein Risiko...

Tatsächlich? Immer wieder die gleichen Hochrechnungen!
Jetzt ist es die Landwirtschaft .. und demnächst werden die Pflanzen verdächtigt, die ihr Pollen in die Umwelt abgeben....
Aber eine wirklich striktes bundesweit einheitliches Rauchverbot im gesamten öffentlichen Raum bekommen wir nicht hin?
Dürfen Schulklassen demnächst noch mit der Gitarre am Lagerfeuer sitzen? Wie groß muss der Abstand zum Osterfeuer werden oder ist dieses gar nicht mehr zulässig.

Das Leben bleibt ein Risiko...
LNS

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