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Universitätsklinik Köln baut Kapazitäten zur Schlaganfall­versorgung aus

Dienstag, 12. März 2019

Universitätsklinik Köln /dpa

Köln – Die Universitätsklinik Köln hat eine neurologische Station zur „Comprehensive Stroke Unit“ umgebaut, die auf die Behandlung von Schlaganfallpatienten spezialisiert ist. „Unsere bisherigen Kapazitäten haben für die wachsende Zahl von Schlaganfallpa­tien­ten nicht mehr ausgereicht“, begründete Gereon Fink, Direktor der Klinik und Poli­klinik für Neurologie.

Durch die immer älter werdende Bevölkerung nimmt die Zahl der Schlaganfallpatienten in Deutschland stetig zu. Die Klinik weist darauf hin, dass ein Schlaganfall immer ein Not­fall ist. Deshalb kommt es darauf an, die Behandlung so schnell wie möglich zu be­ginnen, Ursachen rasch zu erkennen und zu therapieren, um weitere Schlaganfälle und Komplikationen zu vermeiden.

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Auf der erweiterten Station – der „Comprehensive Stroke Unit“ – versorgt ein Behand­lungs­team die Betroffenen von der Akutphase bis zum Beginn der Rehabilitation. Die Klinik verfügt damit über zusätzliche sechs Monitorbetten und weitere zwölf Betten ohne Monitor.

Wenn die Patienten nicht mehr am Monitor überwacht werden müssen, weil die Akut­phase nach dem Schlaganfall vorüber ist, können sie nun innerhalb der Station verlegt werden. So ist sichergestellt, dass sie weiterhin von dem Ärzte-, Pflege- und Therapeu­tenteam betreut werden, das sie bereits ausführlich kennt.

Die Klinik und Poliklinik für Neurologie der Uniklinik Köln versorgt nach eigenen Anga­ben mehr als die Hälfte aller stationär-neurologischen Patienten in Köln. © hil/aerzteblatt.de

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