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Ausland

Rotes Kreuz warnt vor Tropensturm in Mosambik

Dienstag, 12. März 2019

Nairobi/Genf – Mosambik ist in Alarmbereitschaft vor dem Tropensturm Idai, der sich auf die Küste zubewegt. Katastrophenschutzteams des Roten Kreuzes in den Provinzen Zam­besia und Sofala bereiten sich auf den für Ende der Woche erwarteten Zyklon vor, wie die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) heute in Genf mitteilte.

Der mächtige Wirbelsturm könnte demnach Zehntausende Menschen in Mosambik gefährden; die Teams seien in höchster Alarmbereitschaft. Die Bevölkerung solle wach­sam bleiben, die Wettervorhersagen verfolgen und sofort auf Warnmeldungen der Behör­den reagieren, so die Organisation.

Laut Meteorologen entspricht die Intensität von Idai der eines atlantischen Hurrikans der Kategorie drei. Auf seinem Höhepunkt könne er jedoch das Äquivalent eines Hurrikans der Kategorie vier bis fünf erreichen.

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Je nach Intensität und Weg könnte der Zyklon Idai auch die Situation in Südmalawi verschärfen, wo mehr als 115.000 Menschen von schweren Überschwemmungen betroffen sind, wie es weiter hieß. Dort bringen Such- und Rettungsteams des Roten Kreuzes im steigenden Wasser eingeschlossene Menschen in Sicherheit und versorgen die sechs am stärksten betroffenen Distrikte mit Hilfsgütern.

Mosambik wird regelmäßig von Zyklonen heimgesucht. Im Februar 2007 beschädigte oder zerstörte der Zyklon Favio 130.000 Häuser und vertrieb Zehntausende Menschen. Im Jahr 2000 traf der Zyklon Eline auf das bereits von Hochwasser betroffene Land, wodurch rund 463.000 Menschen obdachlos wurden. Durch die Fluten und den Wirbelsturm kamen etwa 700 Menschen ums Leben. © kna/aerzteblatt.de

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