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Charité zeigt Ausstellung über Sauerbruch

Freitag, 15. März 2019

Ferdinand Sauerbruch (1875–1951) bei einer Operation (undatiert) /dpa

Berlin – Die Berliner Charite zeigt ab dem 22. März eine Ausstellung über den berühmten Chirurgen Ferndinand Sauerbruch (1875–1951). Anders als in der aktuellen ARD-Serie „Charite“ zeige die Schau „den ganzen Sauerbruch“ und setze sich auch kritisch mit seiner ambivalenten Haltung zum Nationalsozialismus auseinander, kündigte das Krankenhaus kürzlich in Berlin an.

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Die Ausstellung folge Sauerbruchs beruflichem Werdegang und seinen Lebensstationen über Breslau, Zürich und München bis Berlin nach.

Sie würdige seine medizinischen Leistungen wie die Entwicklung der Unterdruckkammer oder die Konstruktion aktiv beweglicher Prothesen­arme und zeige ihn als politischen Akteur. Bis heute präge seine Figur maßgeblich das Bild des ärztlichen Halbgottes in Weiß, so die Veranstalter.

Die Schau „Auf Messers Schneide. Der Chirurg Ferdinand Sauerbruch zwischen Medizin und Mythos“ ist bis zum 2. Februar 2020 im Medizinhistorischen Museum der Charite (Virchowweg 17) zu sehen. © kna/aerzteblatt.de

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