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Mehr als 1.700 Diebstähle pro Jahr in Berliner Kliniken

Mittwoch, 13. März 2019

/Morakot, stockadobecom

Berlin – In Berlins Krankenhäusern ist es 2018 zu mehr als 1.700 Diebstählen gekomm­en. Das geht aus der Antwort der Senatsverwaltung für Inneres und Sport auf eine An­frage des CDU-Abgeordneten Tim-Christopher Zeelen hervor. Demnach wurden im ver­gangenen Jahr 1.711 Fälle mit Tatort „Krankenhaus/Klinik“ von der Polizei erfasst. In den vergangenen fünf Jahren waren es im Durchschnitt 1.738 pro Jahr.

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Insgesamt entstand dadurch ein Schaden von rund 5,8 Millionen Euro, 2018 waren es etwa 838.000 Euro. Hinzu kamen 58 Fälle (2018: 15), in denen Betäubungsmittel aus Kranken­häusern entwendet wurden.

Nicht auseinandergerechnet wurde, in wie vielen Fällen die Kliniken selbst und wie oft Patienten, Angehörige oder Angestellte beklaut wurden. Um das Eigentum der Patienten zu schützen, gibt es laut Berliner Krankenhausgesellschaft in 53 von 60 Kliniken in Berlin Wertfächer oder Tresore.

Nicht klar definiert wird in dem Schreiben der Senatsverwaltung, in wie vielen Fällen es tatsächlich in den Krankenhäusern zu Diebstählen gekommen ist und wie oft auf deren Gelände oder vor den Gebäuden. Zudem könnten die tatsächlichen Zahlen noch höher liegen, da nicht bei allen registrierten Fällen die „Tatörtlichkeit“ erfasst wird. © dpa/aerzteblatt.de

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