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AOK Plus verzeichnet erneut Rekord bei Krankenstand in Sachsen

Mittwoch, 13. März 2019

/Subbotina Anna, stockadobecom

Dresden – Die Krankenkasse AOK Plus hat 2018 erneut einen Rekord beim Krankenstand in Sachsen registriert. Wie die Kasse heute in Dresden mitteilte, lag der Wert im vergan­genen Jahr bei 5,7 Prozent, 2017 waren es 5,5 Prozent. Bereits damals hatte die Kasse den höchsten Krankenstand seit 20 Jahren verkündet.

Jeder AOK-Plus-Versicherte war den Angaben zufolge im Jahr 2018 im Durchschnitt 20,6 Tage krankgeschrieben, 58,9 Prozent meldeten sich ein oder mehrmals krank. Der Analyse liegen Daten von mehr als einer Million Versicherten zugrunde. Aufgrund des Marktan­teils der AOK Plus von rund 50 Prozent seien die Daten damit repräsentativ, teilte die Kasse mit.

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Am häufigsten meldeten sich Arbeitnehmer wegen Atemwegserkrankungen krank (24,6 Prozent), gefolgt von Muskel- und Skelett-Erkrankungen mit 14,1 Prozent. 10,0 Prozent der Krankschreibungen betrafen Erkrankungen der Verdauungsorgane und 6,9 Prozent Verletzungen.

Nach Landkreisen aufgeschlüsselt, verzeichnete Nordsachsen mit 6,4 Prozent erneut den höchsten Krankenstand. In Dresden war er mit 4,9 Prozent wieder am niedrigsten. Bezogen auf Branchen gab es den höchsten Krankenstand bei der öffentlichen Verwaltung. © dpa/aerzteblatt.de

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