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Morphosys reduziert Verluste

Donnerstag, 14. März 2019

/dpa

Planegg – Das Biotechnologieunternehmen Morphosys ist 2018 weiter vorangekommen. Steigende Tantiemen und hohe Meilensteinzahlungen durch den Schweizer Pharma­kon­zern Novartis bescherten dem bayerischen Antikörperspezialisten einen Umsatzanstieg. Zudem konnte die Gesellschaft ihre Verluste eindämmen. Ins neue Jahr geht das MDax-Unternehmen mit gewohnter Vorsicht.

Für 2019 prognostiziert der Vorstand um Konzernchef Simon Moroney weniger Umsatz und deutlich höhere Verluste im Tagesgeschäft als noch im vergangenen Jahr. Die Morphosys-Führung geht nun von einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von minus 127 bis minus 137 Millionen Euro aus, wie das Unternehmen gestern Abend in Planegg bei München mitteilte.

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Die Umsätze werden bei 43 bis 50 Millionen Euro erwartet. Dabei klammern die Bayern allerdings aus, dass womöglich hohe Meilensteinzahlungen aus einer Kooperation mit dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline die Bilanz aufpeppen könnten.

Morphosys kämpft an mehreren Fronten. Das Unternehmen hat inzwischen zahlreiche Medikamentenkandidaten bei Partnern untergebracht, konzentriert sich aber gleichzeitig weiter auf seine Vorarbeiten für das erste eigene Mittel: Mor208, das derzeit in zwei Studien an Blutkrebspatienten getestet wird und bislang noch keine Zulassung hat.

2018 war Morphosys im Herbst in den MDax aufgestiegen. Doch auch bilanziell ging es bergauf. Unter dem Strich reduzierte sich der Verlust um 19 Prozent auf minus 56,2 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 76,4 Millionen Euro. © dpa/aerzteblatt.de

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