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Krampfader­eingriffe immer häufiger ambulant

Freitag, 15. März 2019

/dpa

Koblenz – Die Behandlung von Varizen hat zwischen 2010 und 2017 um rund 30 Prozent zugenommen. Das berichtet die Debeka nach einer Auswertung von Daten ihrer rund 2,4 Millionen vollversicherten Mitglieder.

Im genannten Zeitraum hat sich danach die Zahl der Eingriffe bei Krampfadern demnach in einem Krankenhaus um etwa 26 Prozent reduziert. Gleichzeitig stiegen die ambulanten Eingriffe dieser Art um etwa 78 Prozent.

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„Bei kleineren chirurgischen Eingriffen ist es oft nicht nötig, dass der Patient stationär im Krankenhaus aufgenommen werden muss. Das bedeutet auch eine Kostenersparnis für den Krankenversicherer“, bewertet die private Krankenversicherung diese Entwicklung.

„Das ambulante Operieren ist die dritte Säule im Gesundheitswesen – neben der statio­nären Versorgung und der ambulanten Versorgung. Diese dritte Säule gewinnt wegen des Auftrages der Kostensenkung des Gesundheitsbudgets zunehmend an Bedeutung“, infor­miert der Bundesverband für Ambulantes Operieren.

In den USA und England erfolgen laut dem Verband rund 80 Prozent der operativen Ein­griffe unter ambulanten Voraussetzungen. Auch in Deutschland steige der Anteil ambu­lanter Operationen an den chirurgischen Eingriffen insgesamt. Er liegt laut dem Verband derzeit bei etwa 37 Prozent. © hil/aerzteblatt.de

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