NewsPolitikTotenscheine sollten von gesetzlicher Krankenversicherung bezahlt werden
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Totenscheine sollten von gesetzlicher Krankenversicherung bezahlt werden

Freitag, 15. März 2019

/dpa

Berlin – Die Kosten für Totenscheine sollten nach Ansicht der Linksfraktion im Bundestag von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen werden. In Deutschland müsse zur Feststellung des Todes und zum Ausstellen eines Totenscheins ein Arzt hin­zugezogen werden. Da die Mitgliedschaft in der GKV mit dem Tod ende, müssten Ange­hörige die vollen Kosten für den Totenschein tragen, heißt es in einem Antrag der Fraktion.

Die trauernden Angehörigen seien in dieser schwierigen Ausnahmesituation mit vielen organisatorischen Fragen belastet und hätten zumeist keine Kenntnis von den Abrech­nungsverfahren.

Nach der Streichung des Sterbegeldes seien gerade Angehörige aus unteren Einkommens­schichten von den Kosten für den Totenschein belastet, für den mehr als 100 Euro anfallen könnten. Die ärztliche Todesfeststellung sollte daher in den Leistungskata­log der GKV aufgenommen werden. © hib/EB/aerzteblatt.de

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
LNS
LNS LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER