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Politik

Totenscheine sollten von gesetzlicher Kran­ken­ver­siche­rung bezahlt werden

Freitag, 15. März 2019

/dpa

Berlin – Die Kosten für Totenscheine sollten nach Ansicht der Linksfraktion im Bundestag von der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) übernommen werden. In Deutschland müsse zur Feststellung des Todes und zum Ausstellen eines Totenscheins ein Arzt hin­zugezogen werden. Da die Mitgliedschaft in der GKV mit dem Tod ende, müssten Ange­hörige die vollen Kosten für den Totenschein tragen, heißt es in einem Antrag der Fraktion.

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Die trauernden Angehörigen seien in dieser schwierigen Ausnahmesituation mit vielen organisatorischen Fragen belastet und hätten zumeist keine Kenntnis von den Abrech­nungsverfahren.

Nach der Streichung des Sterbegeldes seien gerade Angehörige aus unteren Einkommens­schichten von den Kosten für den Totenschein belastet, für den mehr als 100 Euro anfallen könnten. Die ärztliche Todesfeststellung sollte daher in den Leistungskata­log der GKV aufgenommen werden. © hib/EB/aerzteblatt.de

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