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Betriebliche Kranken­versicherungen immer häufiger genutzt

Dienstag, 19. März 2019

/dpa

Berlin – Ende 2018 gab es rund 7.700 Unternehmen in Deutschland, die ihren Mitar­bei­tern eine betriebliche Kran­ken­ver­siche­rung (bKV) angeboten haben. Ende 2015 waren es noch rund 3.850 gewesen. Die Zahl der Firmen, die eine solche private Zusatzversiche­rung für ihre Mitarbeiter vorsehen, hat sich demnach in rund drei Jahren ungefähr ver­doppelt. Das hat der Verband der privaten Kran­ken­ver­siche­rung (PKV) mitgeteilt.

Im selben Zeitraum ist die Zahl der Teilnehmer an den bKV von rund 575.000 auf etwa 760.000 gestiegen. „Das wachsende Interesse an der betrieblichen Kran­ken­ver­siche­rung zeigt, dass Unternehmen und Belegschaften in Eigeninitiative und mithilfe der privaten Kran­ken­ver­siche­rung Lösungsmöglichkeiten für eine zusätzliche Absicherung im Krank­heitsfall finden können“, sagte der PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther.

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Mit einer bKV schließt der Arbeitgeber für seine Mitarbeiter eine Kranken- oder Pflege­zusatzversicherung ab. Der Vertrag gilt damit für eine größere Gruppe von Menschen. Dadurch sind die Beiträge günstiger als bei einem individuellen Vertragsabschluss. Auch die sonst üblichen Gesundheitsprüfungen oder Wartezeiten können bei der bKV in der Regel entfallen. In vielen Fällen können auch Familienangehörige dieses Angebot nutzen.

Die Arbeitgeber können im Rahmen der bKV unterschiedliche Leistungen für ihre Mitar­beiter anbieten. Typische Angebote sind zum Beispiel höhere Erstattungssätze bei einem notwendigen Zahnersatz, regelmäßige professionelle Zahnreinigungen oder Wahlleistun­gen im Krankenhaus, zum Beispiel die Erstattung von Ein- oder Zweibettzimmer oder die Behandlung durch den Chefarzt. Auch zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen, Reise- oder Krankentagegeldversicherungen sowie Pflegezusatzversicherungen sind möglich.

© hil/aerzteblatt.de

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