NewsVermischtesWeniger Fixierungen in Pflegeheimen Mecklen­burg-Vorpommerns
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Weniger Fixierungen in Pflegeheimen Mecklen­burg-Vorpommerns

Dienstag, 19. März 2019

/dpa

Schwerin/Torgelow – In Mecklenburg-Vorpommerns Pflegeheimen werden Menschen seltener als früher zum eigenen Schutz oder dem anderer Menschen festgebunden. Die Zahl der richterlichen Anordnungen sei von 1.530 im Jahr 2016 auf 1.356 im Jahr 2017 gesunken, sagte Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU) gestern in Torgelow auf der Fachveranstaltung „Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege reduzieren 2.0“. Fixierungen sind nur mit Genehmigung eines Richters möglich.

Anzeige

Als Vorbild nannte Hoffmeister das Amtsgericht Pasewalk. „In den Pflegeheimen und den betreuten Wohnformen rund um Pasewalk gibt es heute kaum noch Fixierungen“, erklärte die Ministerin. In einer Einrichtung werde sogar gänzlich darauf verzichtet. „Das ist ein großer Erfolg des Amtsgerichts Pasewalk, das die Initiative vor sieben Jahren gestartet hatte.“

Die Verfahrenspfleger seien speziell geschult worden und suchten gemeinsam mit den Heimen nach alternativen Maßnahmen, um etwa demente Patienten vor Verletzungen bei einem Sturz aus dem Bett zu schützen. Eine Möglichkeit sind nach Worten eines Ministe­riumssprechers niedrigere Betten. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

7. April 2020
Berlin – Besonders unter betagten, multimorbiden COVID-19-Patienten ist die Mortalität hoch. Deshalb steigt derzeit die Sorge in deutschen Pflegeheimen, dass sich Bewohner mit SARS-CoV-2 infizieren.
Hausärztliche Versorgung von Heimbewohnern in Zeiten von Corona
7. April 2020
Stuttgart − Im Kampf gegen das Coronavirus hat die baden-württembergische Landesregierung Ausgangsbeschränkungen für Bewohner von Alten- und Pflegeheimen beschlossen. Die Einrichtungen dürfen
Baden-Württemberg verhängt Ausgangsbeschränkungen für Alten- und Pflegeheime
7. April 2020
Potsdam − Für Pflegeeinrichtungen in Berlin und Brandenburg hat der Medizinische Dienst der Kran­ken­ver­siche­rung (MDK) eine Beratungshotline eingerichtet. Seit gestern gilt das für Fragen zum
Beratungshotline für Pflegeeinrichtungen in Brandenburg startet
6. April 2020
Berlin − Der Deutsche Städtetag hat sich angesichts der Coronakrise bundesweit für einheitliche Richtlinien in Alten- und Pflegeheimen ausgesprochen. „Es ist besonders bedrückend, dass die Zahl
Städtetag für einheitliche Regeln in Alten- und Pflegeheimen
31. März 2020
Wiesbaden – In Deutschland leben 818.300 Pflegebedürftige in einem vollstationären Pflegeheim. Das war knapp ein Viertel (24 Prozent) aller 3,41 Millionen Pflegebedürftigen, wie das Statistische
818.000 Bedürftige leben in Pflegeheimen
30. März 2020
Berlin – Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Bundestag, Erwin Rüddel (CDU), tritt angesichts der Zunahme der Corona-Todesfälle für eine weitgehende Isolierung der Pflegeheime ein. „Für
Pflegeheime weitgehend isolieren
27. März 2020
Schwerin − Menschen mit Coronaverdacht, die nicht selbst ein Testzentrum aufsuchen können, bekommen künftig in Mecklenburg-Vorpommern Besuch von einem mobilen Test-Team. In Kooperation mit dem
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER