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Neuer Betreiber für DRK-Kliniken in Thüringen und Brandenburg

Dienstag, 19. März 2019

/dpa

Bad Frankenhausen – Für die vier Krankenhäuser der insolventen DRK-Krankenhaus­gesellschaft Thüringen-Brandenburg ist ein Käufer gefunden. Der im brandenburgischen Bad Wilsnack ansässige Konzern KMG Kliniken will die Häuser in Bad Frankenhausen, Sondershausen, Sömmerda (Thüringen) und Luckenwalde (Brandenburg) übernehmen, wie der bisherige Betreiber gestern mitteilte.

Ein Vertrag zur Übernahme sei unterzeichnet worden. Zu den KMG Kliniken mit rund 3.600 Mitarbeitern gehören unter anderem sechs Akutkrankenhäuser, zwei Rehabilita­tionskliniken und zehn Pflegeeinrichtungen.

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Die DRK-Krankenhausgesellschaft mit rund 1.700 Beschäftigten befindet sich seit Mitte Dezember in Insolvenz in Eigenverwaltung. KMG werde unmittelbar nach der Rechtskraft des Insolvenzplans sämtliche Geschäftsanteile an der Gesellschaft übernehmen, wurde mitgeteilt.

Die Zustimmung der Gläubigerversammlung zur Übertragung der DRK-Anteile an den neuen Betreiber steht noch aus. Zunächst habe der vorläufige Gläubigerausschuss der Übernahme durch KMG zugestimmt, hieß es.

Auslöser für das Insolvenzverfahren war ein Millionendefizit, für das nach Angaben des bisherigen Betreibers hauptsächlich der Standort Bad Frankenhausen verantwortlich ist. Dort seien 2017 rund 5,5 Millionen Euro Verluste eingefahren worden – bei insgesamt rund 7 Millionen Euro Verlusten der gesamten Klinikgruppe. Nach dem zuletzt disku­tierten Sanierungsszenario sollte der Standort Bad Frankenhausen zu einer Art Praxis­klinik mit Notfallbehandlung zusammenschrumpfen und jede zweite der gut 200 Stellen wegfallen. © dpa/aerzteblatt.de

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