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Neues Clinician-Scien­tist-Programm in Hannover

Donnerstag, 21. März 2019

/likoper, stockadobecom

Hannover – Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat ein neues Clinician-Scientist-Programm namens „Practis“ („Program of Hannover Medical School for Clinician Scientists“) vorgestellt.

„Um Patienten anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse optimal versorgen zu können, müssen Ärzte nicht nur klinisch, sondern auch wissenschaftlich exzellent ausgebildet sein“, hieß es aus Hannover. Doch während der Facharztweiterbildung sei es oft schwierig, zu forschen und zu lehren, da die Aufgaben in der Klinik große Heraus­forderungen mit sich bringe.

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Das neue Programm soll Ärzten in der zweiten Hälfte ihrer Facharztweiterbildung Zeit­räume schaffen, während der sie forschen und lehren können. Sie sollen dabei von Mentoren unterstützt werden.

Practis startet im Sommer, umfasst drei Jahre und wird von der Deutschen Forschungs­gemeinschaft (DFG) mit rund drei Millionen Euro unterstützt. Das Programm ermöglicht es bis zu 24 wissenschaftlich interessierten Medizinern („Clinician Scientists“), sich für 18 Monate für Forschung und Lehre freistellen zu lassen.

Das Programm ist laut MHH grundsätzlich für alle medizinischen Disziplinen geöffnet, lehnt sich aber an die drei Forschungsschwerpunkte der MHH „Infektion und Immuno­logie“, „Transplantation und Regeneration“ sowie „Biomedizinische Technologie und Implantologie“ an.

„In Practis soll nicht nur Forschung auf höchstem Niveau betrieben werden, sondern gleichzeitig auch die Facharztausbildung mit einer klaren und verlässlichen Strukturie­rung verbessert werden“, sagte Anette Melk von der MHH. Sie ist an der Universitätsklinik für das Progamm verantwortlich. © hil/aerzteblatt.de

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