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Politik

Bundestag will im April über Bluttests für Schwangere debattieren

Mittwoch, 20. März 2019

/romanets_v, stockadobecom

Berlin – Die Orientierungsdebatte zur ethischen Dimension der nicht-invasiven Pränatal­diagnostik soll im Bundestag in der Sitzungswoche vom 8. bis zum 12. April stattfinden. Darauf hat heute der Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke (CDU) hingewiesen. Damit folgen die im Bundestag vertretenen Fraktionen dem Debattenaufruf zur Frage „Vorge­burtliche Bluttests – wie weit wollen wir gehen?“, den im Herbst des vergangenen Jahres zahlreiche Abgeordnete unterzeichnet haben.

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Bereits übermorgen will der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA), der für eine Einstu­fung als Regelleistung der Krankenkassen zuständig ist, eine Beschlussvorlage veröffent­lichen. Diese sieht den Angaben zufolge vor, dass die Kassen den Test bezahlen, wenn es Risiken oder Auffälligkeiten in der Schwangerschaft gibt.

In Deutschland ist der Test, bei dem durch genetische Analyse im Blut von Schwangeren auf die Chromosomenstörungen des ungeborenen Kindes geschlossen werden kann, seit 2012 verfügbar. Er wird von den Krankenkassen bislang nicht bezahlt. Die Kosten liegen je Untersuchung bei einigen Hundert Euro. © kna/aerzteblatt.de

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